Manchmal klingt ein Text holprig, weil ein Name immer wieder vorkommt. Fürwörter helfen dir, solche Wiederholungen zu vermeiden.
Du lernst hier, was Fürwörter sind, welche häufigen Arten du in der Grundschule brauchst und wie du sie passend in Sätzen verwendest.
- Ich kann erklären, was ein Fürwort ist.
- Ich kann persönliche Fürwörter wie ich, du, er, sie, es erkennen.
- Ich kann Fürwörter passend zu einem Nomen auswählen.
- Ich kann Besitzwörter wie mein, dein, unser verwenden.
- Ich kann Wiederholungen in kurzen Texten verbessern.
Was sind Fürwörter?
Ein Fürwort kann für ein Nomen oder für eine Nomengruppe stehen. Statt den Namen immer wieder zu schreiben, setzt du ein passendes Fürwort ein.
Fürwort
Ein Fürwort ist ein Wort, das für ein Nomen stehen kann oder zu einem Nomen gehört. Das Fachwort dafür ist Pronomen.
Mila liest ein Buch. Mila findet das Buch spannend.
Besser: Mila liest ein Buch. Sie findet es spannend.
Sie steht für Mila. Es steht für das Buch.
Ein Fürwort muss zum gemeinten Nomen passen: der Hund - er, die Katze - sie, das Kind - es.
Persönliche Fürwörter
Persönliche Fürwörter zeigen, wer gemeint ist. Du brauchst sie, wenn jemand spricht, angesprochen wird oder über jemanden gesprochen wird.
persönliches Fürwort
Ein persönliches Fürwort nennt eine Person, ein Tier oder eine Sache ohne das Nomen zu wiederholen. Beispiele sind ich, du, er, sie, es, wir, ihr und sie.
Ich schreibe einen Satz.
Du liest den Satz.
Lena winkt. Sie freut sich.
Der Ball rollt. Er liegt im Gras.
Das Heft ist neu. Es liegt auf dem Tisch.
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Besitzwörter: mein, dein, unser
Manche Fürwörter zeigen, wem etwas gehört oder zu wem etwas gehört. Sie stehen meistens direkt vor einem Nomen.
Besitzwort
Ein Besitzwort ist ein Fürwort, das Zugehörigkeit zeigt. Beispiele sind mein, dein, sein, ihr, unser, euer und ihr.
Das ist mein Heft. Es gehört zu mir.
Ist das dein Lineal? Es gehört vielleicht zu dir.
Wir räumen unser Klassenzimmer auf. Es gehört zu uns allen.
Besitzwörter passen sich an das Nomen an: mein Heft, meine Mappe, meinen Stift.
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Fürwörter machen Texte flüssiger
Wenn du eine Geschichte schreibst, solltest du Namen nicht in jedem Satz wiederholen. Fürwörter machen den Text ruhiger und leichter lesbar.
Vorher: Paul geht in den Garten. Paul sieht einen Ball. Paul hebt den Ball auf.
Nachher: Paul geht in den Garten. Er sieht einen Ball. Er hebt ihn auf.
Der Text ist kürzer. Trotzdem versteht man noch, wer gemeint ist.
Wechsle nicht zu früh. Erst muss klar sein, über wen du sprichst. Danach kann ein Fürwort die Wiederholung ersetzen.
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Prüfungsmodus
In Klassenarbeiten sollst du oft Fürwörter bestimmen, ersetzen oder Fehler verbessern. Suche zuerst das Nomen, auf das sich das Fürwort bezieht.
Aufgabe: Ersetze die Wiederholung.
Satz: Der Füller liegt im Mäppchen. Der Füller ist blau.
Schritt 1: Das wiederholte Nomen ist der Füller.
Schritt 2: Der Füller passt zu er.
Lösung: Der Füller liegt im Mäppchen. Er ist blau.
Frage dich: Wer oder was ist gemeint? Dann wählst du das passende Fürwort.
Alles auf einen Blick
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Zusammenfassung und Abschluss-Check
Fürwörter heißen auch Pronomen. Sie stehen für Nomen oder zeigen Zugehörigkeit. Gute Fürwörter machen Texte lesbarer, aber sie dürfen nicht verwirren.
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