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Personalpronomen

Ich, du, er, sie, es: Lerne, wie man persönliche Fürwörter in allen vier grammatikalischen Fällen richtig beugt und verwendet.

Wenn du einen Text schreibst, wiederholst du nicht ständig denselben Namen. Statt „Mina hilft Mina“ schreibst du „Mina hilft mir“ oder „sie hilft mir“.

Hier lernst du, welche Personalpronomen es gibt, wie sie sich in den Fällen verändern und wie du in gemischten Aufgaben die richtige Form findest.

Deine Lernziele
  • Ich kann Personalpronomen als Stellvertreter für Personen und Dinge erkennen.
  • Ich kann Nominativ, Akkusativ und Dativ bei Personalpronomen unterscheiden.
  • Ich kann die wichtigsten Formen sicher einsetzen.
  • Ich kann erklären, warum „ihn“, „ihm“ und „ihr“ nicht austauschbar sind.
  • Ich kann in Prüfungsaufgaben vom Satzglied zum passenden Pronomen wechseln.

Was Personalpronomen leisten

Personalpronomen sind Wörter wie „ich“, „du“, „er“, „sie“, „es“, „wir“, „ihr“ und „sie“. Sie stehen für Personen, Tiere, Dinge oder Gruppen.

Definition

Personalpronomen

Ein Personalpronomen ist ein persönliches Fürwort. Es ersetzt ein Nomen oder nennt eine Gesprächsrolle: Sprecher, angesprochene Person oder Person/Sache, über die gesprochen wird.

Beispiel

„Der Hund bellt. Er ist aufgeregt.“

  1. „Der Hund“ ist das Nomen.
  2. „Er“ ersetzt „der Hund“.
  3. Das Pronomen passt, weil „Hund“ maskulin ist und im Satz als Subjekt steht.
Merke

Personalpronomen sparen Wiederholungen und zeigen gleichzeitig Person, Zahl und Fall.

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Personen und Grundformen

Die Grundformen stehen im Nominativ. Du brauchst sie, wenn das Pronomen das Subjekt des Satzes ist.

Definition

Nominativ

Der Nominativ ist der Fall des Subjekts. Du fragst danach mit „Wer oder was?“.

Beispiel

„Ich schreibe.“ Frage: Wer schreibt? Antwort: „ich“.

„Sie erklären die Aufgabe.“ Frage: Wer erklärt? Antwort: „sie“. Das kann eine Gruppe sein. Bei der höflichen Anrede schreibt man „Sie“ groß.

Gut zu wissen

Die 1. Person meint die sprechende Person: „ich“, „wir“. Die 2. Person meint die angesprochene Person: „du“, „ihr“, höflich „Sie“. Die 3. Person meint jemanden oder etwas, worüber gesprochen wird: „er“, „sie“, „es“, „sie“.

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Die Fälle: Nominativ, Akkusativ, Dativ

Personalpronomen verändern ihre Form, wenn sie eine andere Aufgabe im Satz übernehmen. Besonders wichtig sind Nominativ, Akkusativ und Dativ.

Definition

Deklination

Deklination bedeutet: Ein Pronomen, Artikel, Adjektiv oder Nomen verändert seine Form nach Fall, Zahl und manchmal Geschlecht.

Grundformen:

Nominativ: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie/Sie

Akkusativ: mich, dich, ihn, sie, es, uns, euch, sie/Sie

Dativ: mir, dir, ihm, ihr, ihm, uns, euch, ihnen/Ihnen

Beispiel

„Tom sieht den Ball. Tom sieht ihn.“

  1. „den Ball“ ist Akkusativ: Wen oder was sieht Tom?
  2. „Ball“ ist maskulin.
  3. Aus „den Ball“ wird „ihn“.

„Tom hilft dem Kind. Tom hilft ihm.“

  1. „dem Kind“ ist Dativ: Wem hilft Tom?
  2. „Kind“ ist sächlich.
  3. Aus „dem Kind“ wird „ihm“.
Merke

Bei „er“ ändern sich Akkusativ und Dativ deutlich: Nominativ „er“, Akkusativ „ihn“, Dativ „ihm“.

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Pronomen im Satz richtig anordnen

Wenn ein Satz ein Dativobjekt und ein Akkusativobjekt hat, wird die Reihenfolge wichtig. Mit zwei Nomen steht oft Dativ vor Akkusativ. Mit zwei Personalpronomen steht meist Akkusativ vor Dativ.

Beispiel

„Mira gibt dem Bruder das Heft.“

Mit zwei Nomen: „Mira gibt dem Bruder das Heft.“

Nur Dativ als Pronomen: „Mira gibt ihm das Heft.“

Nur Akkusativ als Pronomen: „Mira gibt es dem Bruder.“

Beide als Pronomen: „Mira gibt es ihm.“

Merke

Zwei Pronomen im Mittelfeld: meistens Akkusativ vor Dativ. „Ich gebe es dir“ klingt normal; „Ich gebe dir es“ klingt falsch.

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Prüfungsmodus: vom Satzglied zur Form

In Klassenarbeiten steht selten nur „Setze die Tabelle fort“. Häufig musst du zuerst erkennen, welches Satzglied ersetzt wird.

Beispiel

Aufgabe: Ersetze das markierte Satzglied.

„Nora besucht ihren Onkel.“

  1. Frage: Wen oder was besucht Nora?
  2. Das Satzglied steht im Akkusativ.
  3. „Onkel“ ist maskulin.
  4. Lösung: „Nora besucht ihn.“

„Nora schreibt ihrem Onkel.“

  1. Frage: Wem schreibt Nora?
  2. Das Satzglied steht im Dativ.
  3. Lösung: „Nora schreibt ihm.“
Gut zu wissen

Der Genitiv von Personalpronomen kommt in der Schule seltener vor: „Wir gedenken seiner.“ Für normale Texte brauchst du meistens Nominativ, Akkusativ und Dativ sicher.

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Alles auf einen Blick

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Zusammenfassung und Abschluss-Check

Personalpronomen stehen für Personen, Dinge oder Gruppen. Ihre Form hängt davon ab, welche Aufgabe sie im Satz haben. Für die meisten Schulaufgaben brauchst du sicher: Nominativ für das Subjekt, Akkusativ für „wen oder was?“ und Dativ für „wem?“.

Wenn du unsicher bist, frage zuerst nach dem Satzglied. Danach wählst du die passende Pronomenform.

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