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Selbstlaute (Vokale)

Was ist der Unterschied zwischen Vokalen und Konsonanten? Lerne die Kernbausteine unseres Alphabets spielerisch kennen mit Beispielen.

Wenn du ein Wort laut liest, hörst du kleine Bausteine. Manche Buchstaben klingen ganz leicht allein. Andere brauchen beim Sprechen fast immer einen kleinen Laut dazu. Genau das hilft dir, Selbstlaute und Mitlaute zu unterscheiden.

Deine Lernziele
  • Du erkennst die Selbstlaute a, e, i, o und u.
  • Du unterscheidest Selbstlaute und Mitlaute.
  • Du findest Umlaute und Zwielaute in Wörtern.
  • Du hörst, ob ein Selbstlaut kurz oder lang klingt.

Buchstaben werden zu Lauten

Ein Buchstabe ist ein Zeichen, das du schreibst, zum Beispiel a oder m. Ein Laut ist das, was du hörst, wenn du sprichst. Oft passt ein Buchstabe zu einem Laut. Manchmal arbeiten aber auch zwei Buchstaben zusammen, zum Beispiel bei ei in Eis.

Beispiel

Im Wort Mama siehst du vier Buchstaben: M a m a.

Beim Sprechen hörst du die Laute: m a m a.

Das a kannst du allein deutlich sagen. Beim m schließt du erst die Lippen und brauchst beim Nennen oft ein e dazu: em.

Merke

Buchstaben siehst du. Laute hörst du. Beim Unterscheiden von Selbstlauten und Mitlauten hilft dir vor allem das laute Sprechen.

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Selbstlaute klingen allein

Wenn du a sagst, öffnest du den Mund und der Laut kommt frei heraus. Das klappt auch mit e, i, o und u. Diese fünf Buchstaben heißen Selbstlaute, weil sie selbst gut klingen. Man nennt sie auch Vokale. Ein Vokal ist also ein Selbstlaut.

Definition

Selbstlaute sind die Buchstaben a, e, i, o und u. Sie klingen beim Sprechen allein deutlich.

Beispiel

Sprich diese Selbstlaute langsam:

a wie in Affe

e wie in Ente

i wie in Igel

o wie in Ofen

u wie in Uhr

Merke

Die fünf Selbstlaute sind: a, e, i, o, u.

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Mitlaute klingen mit

Jetzt sprich einmal b ganz allein. Meist sagst du be. Bei m sagst du oft em. Diese Buchstaben klingen also mit einem Selbstlaut zusammen. Sie heißen Mitlaute. Das Fachwort dafür ist Konsonanten.

Definition

Mitlaute sind die Buchstaben, die nicht zu a, e, i, o und u gehören. Sie klingen beim Nennen oft mit einem Selbstlaut zusammen.

Beispiel

Im Wort Ball ist a der Selbstlaut.

B, l und l sind Mitlaute.

Du kannst das Wort so prüfen: B-a-l-l. Das a klingt frei. Die anderen Laute brauchen beim Nennen eher Hilfe.

Gut zu wissen

Im deutschen Alphabet sind zum Beispiel b, d, f, k, l, m, n, p, r, s und t Mitlaute. Auch c, q, v, w, x, y und z zählen zu den Mitlauten.

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Besondere Vokale: ä, ö, ü und zwei zusammen

Manchmal verändert sich ein Selbstlaut. Aus a kann ä werden, aus o wird ö und aus u wird ü. Diese drei heißen Umlaute. Ein Umlaut ist also ein besonderer Vokal mit zwei Punkten.

Definition

Umlaute sind ä, ö und ü. Sie gehören zu den Vokalen, sind aber nicht die einfachen Selbstlaute a, e, i, o und u.

Beispiel

Aus Apfel wird Äpfel.

Aus Ofen wird Öfen.

Aus Bruder wird Brüder.

Wenn zwei Vokale zusammen einen neuen Laut bilden, nennt man das Zwielaut. Ein Zwielaut besteht meist aus zwei Vokalzeichen. Bei äu stehen ein Umlaut und ein Vokal zusammen. Beides wird zusammen gesprochen. Häufige Zwielaute sind au, ei, eu und äu.

Definition

Ein Zwielaut ist eine Verbindung aus zwei Zeichen, die zusammen wie ein Vokallaut gesprochen werden.

Beispiel

Haus enthält au.

Eis enthält ei.

Eule enthält eu.

Mäuse enthält äu.

Merke

Umlaute sind ä, ö, ü. Zwielaute sind zum Beispiel au, ei, eu und äu.

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Kurz und lang gesprochene Selbstlaute

Ein Selbstlaut kann kurz oder lang klingen. Das hörst du, wenn du ein Wort deutlich sprichst. Ein kurzer Selbstlaut klingt knapp, wie das a in Ball. Ein langer Selbstlaut klingt gedehnt, wie das a in Wal.

Definition

Ein kurzer Selbstlaut wird schnell und knapp gesprochen. Ein langer Selbstlaut wird länger gezogen.

Beispiel

Kurz: Ball, Bett, Kiste, Sonne, Mutter

Lang: Wal, See, Igel, Rose, Schule

Sprich Ball und Wal nacheinander. Bei Ball ist das a kurz. Bei Wal ist das a lang.

Oft hilft dir die Schreibung. Nach einem kurzen Selbstlaut stehen häufig zwei gleiche Mitlaute, zum Beispiel in Tasse oder Sonne. Nach einem langen Selbstlaut steht manchmal ein h, ein ie oder ein doppelter Selbstlaut, zum Beispiel in fahren, Biene oder See. Das sind Hilfen, aber nicht jedes Wort verrät es sofort. Darum ist genaues Hören wichtig.

Merke

Erst hören, dann prüfen: Klingt der Selbstlaut knapp oder gedehnt?

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So findest du Selbstlaute und Mitlaute in Wörtern

Nimm ein Wort und sprich es langsam. Markiere zuerst a, e, i, o und u. Suche danach ä, ö, ü und Zwielaute wie au, ei, eu oder äu. Alles andere sind Mitlaute.

Beispiel

Wort: Schule

Selbstlaute: u, e

Mitlaute: Sch, l

Hinweis: Sch besteht aus drei Buchstaben, wird aber als ein Laut gesprochen. Für die einfache Sortierung kannst du dir merken: s, c und h sind Mitlaute.

Beispiel

Wort: Mäuse

Zwielaut: äu

Selbstlaut am Ende: e

Mitlaute: M, s

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Zusammenfassung

Selbstlaute sind a, e, i, o und u. Sie klingen allein deutlich. Mitlaute sind die anderen Buchstaben des Alphabets. Sie klingen beim Nennen oft mit einem Selbstlaut zusammen.

Umlaute sind ä, ö und ü. Zwielaute sind Verbindungen wie au, ei, eu und äu. Selbstlaute können kurz oder lang klingen. Wenn du ein Wort langsam sprichst, hörst du den Unterschied immer besser.

Merke

Prüf-Reihenfolge: Wort sprechen, Selbstlaute suchen, Umlaute und Zwielaute beachten, übrige Buchstaben als Mitlaute erkennen.

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