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Non-Defining Relative Clauses

Non-Defining Relative Clauses: Lerne Regeln, Bildung, Beispiele und typische Fehler einfach erklärt für Unterricht, Klassenarbeit und Prüfung.

Non-defining relative clauses begegnen dir, wenn ein englischer Satz nicht nur das Wichtigste sagt, sondern noch eine Zusatzinformation einschiebt. Du lernst hier, wie du solche Relativsätze erkennst, mit Kommas abtrennst und von notwendigen Relativsätzen unterscheidest. Danach kannst du entscheiden, ob ein Satz who, which, whose, where oder when braucht.

Deine Lernziele
  • Ich kann erklären, was ein non-defining relative clause leistet.
  • Ich kann non-defining relative clauses mit Kommas korrekt schreiben.
  • Ich kann passende Relativpronomen wie `who`, `which` und `whose` auswählen.
  • Ich kann erklären, warum `that` und das Weglassen des Relativpronomens hier falsch sind.
  • Ich kann defining und non-defining relative clauses sicher unterscheiden.

Die Grundidee: Zusatz statt Pflichtangabe

Ein non-defining relative clause ist ein nicht notwendiger Relativsatz. Er gibt eine Zusatzinformation zu einer Person, Sache, einem Ort oder einer Zeit. Wenn du ihn weglässt, bleibt klar, worüber gesprochen wird.

Definition

Non-defining relative clause

Ein non-defining relative clause ist ein Relativsatz, der eine bereits eindeutige Person oder Sache näher beschreibt. Er ist nicht nötig, um das Bezugswort zu bestimmen. Im Englischen steht er zwischen Kommas.

Beispiel

My brother, who lives in Dublin, is visiting us tomorrow.

  1. My brother is visiting us tomorrow. ist schon ein vollständiger, klarer Hauptsatz.
  2. who lives in Dublin ist eine Zusatzinformation über my brother.
  3. Deshalb stehen vor und nach dem Relativsatz Kommas.
Merke

Wenn der Relativsatz nur Extra-Wissen liefert, brauchst du Kommas: Name/Person/Sache, relative clause, rest of sentence.

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Kommas verändern die Bedeutung

Kommas sind hier nicht Dekoration. Sie zeigen, ob der Relativsatz notwendig oder nur zusätzlich ist. Ohne Kommas bestimmst du oft erst, welche Person oder Sache gemeint ist. Mit Kommas ist das Bezugswort schon klar.

Beispiel

The students who forgot their books stayed after class.

Hier ist nur eine bestimmte Gruppe gemeint: die Schüler, die ihre Bücher vergessen haben. Der Relativsatz ist notwendig. Deshalb keine Kommas.

The students, who were tired after the test, went home early.

Hier sind die Schüler als Gruppe schon gemeint. who were tired after the test ist eine Zusatzinformation über diese Gruppe. Deshalb Kommas.

Gut zu wissen

In Klassenarbeiten wird oft genau diese Bedeutungsfrage geprüft: Sind alle gemeint oder nur eine bestimmte Untergruppe? Die Kommas geben die Antwort.

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Die richtigen Relativpronomen

Bei non-defining relative clauses benutzt du Relativpronomen, die zum Bezugswort passen. Relativpronomen verbinden den Hauptsatz mit dem Relativsatz und zeigen, worauf sich die Zusatzinformation bezieht.

Definition

Relativpronomen

Ein Relativpronomen ist ein Verbindungswort wie who, which oder whose. Es steht am Anfang des Relativsatzes und bezieht sich auf ein Wort im Hauptsatz.

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Beispiel

Ms Carter, who teaches English, knows many poems.

who passt, weil Ms Carter eine Person ist.

The book, which I bought yesterday, is exciting.

which passt, weil the book eine Sache ist.

Tom, whose sister lives in Leeds, often travels there.

whose zeigt Besitz oder Zugehörigkeit: Toms Schwester.

Merke

Person: who. Sache, Tier oder Idee: which. Besitz oder Zugehörigkeit: whose.

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Was du nicht tun darfst: that und Weglassen

Bei defining relative clauses kann that oft möglich sein. Bei non-defining relative clauses ist that im Standardenglisch falsch. Außerdem darfst du das Relativpronomen nicht weglassen.

Beispiel

Richtig: Anna, who I met in Year 7, is in my class.

Falsch: Anna, that I met in Year 7, is in my class.

Falsch: Anna, I met in Year 7, is in my class.

Warum? Nach dem Komma beginnt ein non-defining relative clause. Er braucht ein sichtbares Relativpronomen wie who oder which.

Merke

Nach einem Komma im non-defining relative clause gilt: kein that, kein Weglassen.

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Zusatzinformation zu einem ganzen Satz

Manchmal bezieht sich which nicht nur auf ein einzelnes Nomen, sondern auf die ganze Aussage davor. Dann meint which: "was" oder "was wiederum".

Beispiel

He missed the last bus, which made him late for school.

which bezieht sich nicht nur auf bus. Gemeint ist die ganze Situation: Er hat den letzten Bus verpasst. Diese Situation machte ihn zu spät.

Gut zu wissen

Diese Struktur wirkt im Englischen natürlich, wenn du eine Folge oder Bewertung anschließen möchtest. Im Deutschen würdest du oft mit "was" übersetzen: "Er verpasste den letzten Bus, was ihn zu spät kommen ließ."

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Prüfungsmodus: Entscheiden wie in einer Klassenarbeit

In gemischten Aufgaben musst du zuerst fragen: Ist das Bezugswort eindeutig? Namen, einzigartige Orte oder bereits bestimmte Personen brauchen oft nur Zusatzinformationen. Unbestimmte Gruppen brauchen dagegen häufig einen notwendigen Relativsatz.

Beispiel

Aufgabe: Setze Kommas und ein Relativpronomen.

Our school library which opened last year has a reading club.

Lösung: Our school library, which opened last year, has a reading club.

Begründung: Our school library ist in diesem Kontext eindeutig. which opened last year ist Zusatzinformation. Deshalb: Kommas und which.

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Alles auf einen Blick

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Abschluss-Check

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Zusammenfassung

Ein non-defining relative clause liefert Zusatzinformationen und steht im Englischen zwischen Kommas. Du kannst ihn weglassen, ohne dass der Hauptsatz seine Grundbedeutung verliert. Für Personen nimmst du who, für Sachen und ganze Aussagen which, für Besitz whose. that und das Weglassen des Relativpronomens sind in dieser Satzart falsch.