Wenn du würfelst, eine Karte ziehst oder morgen auf Regen hoffst, ist nicht alles sicher. Mit Wahrscheinlichkeit beschreibst du, ob etwas sicher, möglich oder unmöglich ist.
- Ich kann sichere, mögliche und unmögliche Ereignisse unterscheiden.
- Ich kann einfache Zufallsexperimente beschreiben.
- Ich kann Chancen mit Worten vergleichen.
- Ich kann faire und unfaire Möglichkeiten erkennen.
Zufall im Alltag
Bei einem Zufallsexperiment weißt du vorher nicht genau, was passiert. Du kennst aber die möglichen Ergebnisse.
Zufallsexperiment
Ein Zufallsexperiment ist ein Versuch mit ungewissem Ergebnis, den man wiederholen kann. Beispiele sind Würfeln, Münze werfen oder ein Los ziehen.
Du wirfst einen normalen Würfel.
Mögliche Ergebnisse sind 1, 2, 3, 4, 5 und 6.
Vor dem Wurf weißt du nicht, welche Zahl oben liegt.
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Sicher, möglich, unmöglich
Nicht jedes Ereignis hat dieselbe Chance. Manche Dinge passieren sicher, manche können passieren, manche gar nicht.
Ereignis
Ein Ereignis ist etwas, worauf du bei einem Zufallsexperiment achtest, zum Beispiel „eine gerade Zahl würfeln“.
Beim Würfeln ist „eine Zahl von 1 bis 6“ sicher.
„Eine 4 würfeln“ ist möglich.
„Eine 9 würfeln“ ist unmöglich.
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Chancen vergleichen
Wenn mehr passende Ergebnisse vorhanden sind, ist ein Ereignis wahrscheinlicher. In der Grundschule reicht oft eine Beschreibung mit Worten.
In einer Tüte liegen 8 rote und 2 blaue Kugeln.
Rot zu ziehen ist wahrscheinlicher als Blau, weil es mehr rote Kugeln gibt.
Blau ist aber nicht unmöglich, denn blaue Kugeln sind vorhanden.
„Wahrscheinlicher“ heißt nicht „sicher“. Es heißt nur: Es gibt bessere Chancen.
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Prüfungsmodus
Lies genau, ob nach „sicher“, „möglich“, „unmöglich“ oder „wahrscheinlicher“ gefragt wird. Das sind verschiedene Wörter.
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Alles auf einen Blick
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Zusammenfassung
Wahrscheinlichkeit hilft dir, Zufall mit passenden Worten zu beschreiben. Frage immer: Welche Ergebnisse sind möglich? Wie viele davon passen zum Ereignis? So findest du sichere, mögliche und unmögliche Aussagen.
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