Satzbau Englisch: Aussagen, Fragen und Verneinung
Im englischen Aussagesatz steht normalerweise zuerst das Subjekt, dann das Verb und danach das Objekt: S–V–O. Für Fragen und Verneinungen brauchst du häufig ein Hilfsverb. Hier lernst du, diese Satzmuster sicher anzuwenden.
Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!
Den Satzkern erkennen
Betrachte den Satz Adam likes English. Wer handelt? Was geschieht? Worauf richtet sich die Handlung?
Subjekt
Das Subjekt bezeichnet, wer oder was handelt. In Adam likes English ist Adam das Subjekt.
Verb
Das Verb bezeichnet die Handlung oder den Zustand. In Adam likes English ist likes das Verb.
Objekt
Das Objekt ergänzt das Verb. In Adam likes English ist English das Objekt. Nicht jeder Satz benötigt ein Objekt: Adam sleeps besteht nur aus Subjekt und Verb.
Die Grundreihenfolge eines einfachen englischen Aussagesatzes lautet Subjekt – Verb – Objekt. Die Abkürzung dafür ist S–V–O.
Aus den Satzteilen the dog, sees und Lisa entsteht:
Lisa sees the dog.
- Lisa handelt und ist deshalb das Subjekt.
- sees bezeichnet die Handlung und ist das Verb.
- the dog ergänzt das Verb und ist das Objekt.
Ort und Zeit einordnen
Wenn du einen Satz um Angaben ergänzt, hilft dir dieses Grundmuster:
Subjekt – Verb – Objekt – Ort – Zeit
Ortsangabe
Eine Ortsangabe beantwortet die Frage Wo? Im Satz Lisa meets her friend at the park ist at the park die Ortsangabe.
Zeitangabe
Eine Zeitangabe beantwortet die Frage Wann? Im Satz Lisa meets her friend every Monday ist every Monday die Zeitangabe.
Lisa meets her friend at the park every Monday.
- Lisa ist das Subjekt.
- meets ist das Verb.
- her friend ist das Objekt.
- at the park bezeichnet den Ort.
- every Monday bezeichnet die Zeit.
Das Objekt bleibt direkt beim Verb. Danach folgen Ort und Zeit.
Eine Zeitangabe kann zur Betonung am Satzanfang stehen:
Every Monday, Lisa meets her friend at the park.
Auch nach der vorangestellten Zeitangabe bleibt die Folge Subjekt vor Verb erhalten.
Denke beim Grundmuster an Ort vor Zeit. Setze eine Orts- oder Zeitangabe nicht zwischen Verb und Objekt.
Fragen mit dem passenden Hilfsverb bilden
Bei einer Frage steht ein vorhandenes Hilfsverb vor dem Subjekt. Ein Hilfsverb unterstützt das Vollverb bei der Bildung einer Frage oder einer Zeitform.
Hat eine Aussage im Simple Present oder Simple Past kein Hilfsverb, verwendest du do, does oder did.
Aussage: She plays tennis.
Frage: Does she play tennis?
Does trägt nun die Endung für she. Deshalb steht das Vollverb play in der Grundform und nicht als plays.
Für eine Ja/Nein-Frage gilt:
Hilfsverb – Subjekt – Vollverb – Ergänzungen
Für eine W-Frage gilt meistens:
Fragewort – Hilfsverb – Subjekt – Vollverb – Ergänzungen
Aussage: Lisa went to Russia this year.
W-Frage: Where did Lisa go this year?
Did trägt die Vergangenheitsmarkierung. Darum steht go in der Grundform und nicht als went.
Bei to be verwendest du kein zusätzliches do:
- Aussage: He is tired.
- Frage: Is he tired?
Dasselbe Prinzip gilt für bereits vorhandene Hilfs- oder Modalverben:
- He can speak French. → Can he speak French?
- Ahmed has cleaned his room. → Has Ahmed cleaned his room?
Wenn das Fragewort selbst das Subjekt ist, bleibt die Folge Subjekt–Verb erhalten: Who saw the dog?
Kurze Antworten greifen das Hilfsverb wieder auf: Does she play tennis? – Yes, she does. / No, she doesn’t.
Aussagen richtig verneinen
Bei einem gewöhnlichen Vollverb im Simple Present verwendest du do not oder does not. Im Simple Past verwendest du did not. Die Kurzformen lauten don’t, doesn’t und didn’t.
Aussage: Ahmed likes English.
Verneinung: Ahmed doesn’t like English.
Doesn’t trägt die Endung für Ahmed. Deshalb steht like in der Grundform.
Bei to be, Modalverben und vorhandenen Hilfsverben setzt du not direkt an dieses Verb:
- He is tired. → He isn’t tired.
- Ahmed can speak English. → Ahmed can’t speak English.
- Ahmed has cleaned his room. → Ahmed hasn’t cleaned his room.
Prüfe zuerst, ob bereits eine Form von be, ein Modalverb oder ein anderes Hilfsverb vorhanden ist. Nur wenn keines vorhanden ist, ergänzt du in den hier behandelten einfachen Zeitformen do, does oder did.
Häufige Fehler vermeiden
Häufigkeitsadverbien wie always, often, never, sometimes und usually stehen normalerweise vor dem Vollverb:
I usually go to school by bus.
Ist to be das Vollverb, steht das Häufigkeitsadverb danach:
Ahmed is usually happy.
Ein weiterer häufiger Fehler entsteht durch eine wörtliche Übertragung der deutschen Wortstellung. Nach einer Zeitangabe am Satzanfang bleibt im Englischen das Subjekt vor dem Verb:
- falsch: Tomorrow go I to London.
- richtig: Tomorrow, I am going to London.
Auch ein englischer Nebensatz behält grundsätzlich die Folge Subjekt–Verb–Objekt. Ein Bindewort wie because wird vorangestellt:
Ahmed goes to the library because he loves books.
Im Nebensatz ist he das Subjekt, loves das Verb und books das Objekt.
Wähle in jeder Lücke die passende Form und prüfe anschließend deine Antworten.
I go to school by bus. Ahmed is happy. Tomorrow, to London. Ahmed visits the library because .
Karteikasten
Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.
Alles auf einen Blick
- Satzbau Englisch
- Aussage
- Subjekt – Verb – Objekt
- danach Ort – Zeit
- Frage
- vorhandenes Hilfsverb vor das Subjekt
- sonst do, does oder did
- Verneinung
- not am Hilfsverb
- Vollverb nach does oder did in der Grundform
- Wortstellung sichern
- Häufigkeitsadverb vor dem Vollverb
- Häufigkeitsadverb nach to be
- Subjekt vor Verb nach Zeitangaben und in Nebensätzen
- Aussage
Abschluss-Check
Du beherrschst den Kern des englischen Satzbaus, wenn du zuerst das Satzmuster bestimmst und danach prüfst, ob ein Hilfsverb, eine Orts- oder Zeitangabe oder ein Häufigkeitsadverb eingeordnet werden muss.
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