Englische Sätze wirken am Anfang streng, weil die Wortstellung weniger flexibel ist als im Deutschen. Genau das ist aber auch ein Vorteil: Wenn du das Grundmuster erkennst, kannst du viele Sätze sicher bauen. Nach dieser Seite kennst du die wichtigste Reihenfolge für Aussagen, Fragen, Verneinungen und Angaben.
- Ich kann das Grundmuster subject + verb + object erklären.
- Ich kann Aussagen, Verneinungen und Fragen unterschiedlich bauen.
- Ich kann Orts- und Zeitangaben sinnvoll anordnen.
- Ich kann Häufigkeitsadverbien wie always und often platzieren.
- Ich kann typische deutsche Wortstellungsfehler vermeiden.
Das Grundmuster im Englischen
Der normale englische Aussagesatz beginnt fast immer mit dem Subjekt. Danach kommt das Verb, dann das Objekt oder eine Ergänzung.
Satzbau
Satzbau bedeutet die Reihenfolge der Satzteile. Im englischen Aussagesatz ist das Grundmuster subject + verb + object.
- I read a book.
- Tom likes football.
- We visit our grandparents.
- The dog eats its food.
Auf Deutsch kannst du oft umstellen: "Heute lese ich ein Buch." Im Englischen bleibt das Subjekt in Aussagesätzen normalerweise vor dem Verb: "Today I read a book."
Für Aussagesätze ist SVO dein Sicherheitsgurt: subject, verb, object.
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Aussagen mit Ergänzungen
Nach subject und verb können Objekte, Ortsangaben und Zeitangaben folgen. Häufig steht Ort vor Zeit.
Adverbial
Ein adverbial ist eine Angabe im Satz. Sie sagt zum Beispiel, wo, wann, wie oder warum etwas passiert.
Typische Reihenfolge:
- We play football in the park on Saturdays.
- Mia does her homework at her desk after dinner.
- They meet their friends outside the cinema at six.
Du kannst eine Zeitangabe auch an den Satzanfang stellen, wenn du sie betonen willst:
- On Saturdays, we play football in the park.
Das Subjekt bleibt danach trotzdem vor dem Verb.
In neutralen Sätzen steht oft: Wer macht was, wo, wann?
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Fragen brauchen Hilfsverben
Viele englische Fragen brauchen ein Hilfsverb am Anfang. Bei normalen Vollverben im Simple Present und Simple Past hilft do, does oder did.
Hilfsverb
Ein Hilfsverb hilft beim Bau von Fragen, Verneinungen oder Zeitformen. Beispiele sind do, does, did, be, have, can, will.
Aussage und Frage:
- You like pizza. -> Do you like pizza?
- She plays tennis. -> Does she play tennis?
- They watched the film. -> Did they watch the film?
- He can swim. -> Can he swim?
- They are tired. -> Are they tired?
Bei Fragen steht das Hilfsverb vor dem Subjekt. Das Hauptverb bleibt nach do, does oder did in der Grundform.
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Verneinungen mit not
Auch Verneinungen brauchen meist ein Hilfsverb. "Not" steht nach dem Hilfsverb.
- I do not like fish.
- She does not play hockey.
- We did not see the film.
- He cannot swim.
- They are not at home.
Kurzformen:
- do not -> don't
- does not -> doesn't
- did not -> didn't
- is not -> isn't
- are not -> aren't
Nach don't, doesn't und didn't steht das Hauptverb in der Grundform.
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Häufigkeitsadverbien richtig setzen
Wörter wie always, usually, often, sometimes und never zeigen, wie oft etwas passiert. Sie stehen meistens vor dem Vollverb, aber nach be.
Frequency adverb
Ein frequency adverb sagt, wie häufig etwas passiert. Beispiele sind always, usually, often, sometimes, hardly ever und never.
Vor dem Vollverb:
- I often read before bed.
- She never drinks cola.
- We usually walk to school.
Nach be:
- He is always friendly.
- They are sometimes late.
Mit Hilfsverb oft nach dem ersten Hilfsverb:
- I can always help you.
Vollverb: adverb davor. Be: adverb danach.
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Prüfungsmodus
Wenn ein Satz durcheinander ist, suche zuerst Subjekt und Verb. Danach ordnest du Objekt, Ort, Zeit und Adverbien.
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Alles auf einen Blick
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Zusammenfassung
Der englische Satzbau ist in Aussagen meist subject + verb + object. Danach folgen häufig Orts- und Zeitangaben, oft in der Reihenfolge Ort vor Zeit. Auch wenn eine Zeitangabe am Satzanfang steht, bleibt das Subjekt vor dem Verb.
Fragen und Verneinungen brauchen oft Hilfsverben wie do, does, did, be, have, can oder will. Nach do, does und did steht das Hauptverb in der Grundform. Häufigkeitsadverbien stehen meist vor dem Vollverb, aber nach be: "She often reads", aber "She is often tired".
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