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Galvanisches Element

Galvanisches Element in der Chemie verständlich erklärt: Definition, wichtige Formeln, Beispiele und typische Aufgaben für Schule und Abitur.

Dein Handy-Akku, die Fernbedienung, die Autobatterie – überall steckt dieselbe Idee drin: Eine chemische Reaktion liefert elektrischen Strom. Die Urform all dieser Energiespeicher ist das galvanische Element. Wenn du verstanden hast, wie es funktioniert, kannst du erklären, warum eine Batterie einen Plus- und einen Minuspol hat, wie ihre Spannung zustande kommt – und du kannst diese Spannung sogar selbst berechnen.

Was ist ein galvanisches Element?

Ein galvanisches Element (auch galvanische Zelle genannt) ist eine Vorrichtung, die chemische Energie freiwillig in elektrische Energie umwandelt. Der Name geht auf den italienischen Arzt Luigi Galvani zurück, der um 1780 entdeckte, dass Froschschenkel zucken, wenn man sie mit zwei verschiedenen Metallen berührt. Alessandro Volta zeigte wenig später, dass dafür kein Frosch nötig ist: Zwei verschiedene Metalle und eine leitende Salzlösung genügen, um Strom zu erzeugen.

Die Grundlage jedes galvanischen Elements ist eine Redoxreaktion – eine Reaktion, bei der Elektronen übertragen werden. Dabei laufen zwei Teilreaktionen ab:

  • Oxidation: Ein Stoff gibt Elektronen ab.
  • Reduktion: Ein Stoff nimmt Elektronen auf.

Der Trick des galvanischen Elements: Oxidation und Reduktion laufen räumlich getrennt ab. Die Elektronen können deshalb nicht direkt vom einen Stoff zum anderen springen, sondern müssen den Umweg über einen Draht nehmen – und genau dieser Elektronenfluss durch den Draht ist der nutzbare elektrische Strom.

Merke: Galvanisches Element = räumlich getrennte Redoxreaktion. Die Elektronen fließen durch den Draht von der Oxidation zur Reduktion.

Der Aufbau: zwei Halbzellen

Ein galvanisches Element besteht aus zwei Halbzellen. Eine Halbzelle ist ein Metallstab (die Elektrode), der in eine Lösung seiner eigenen Metall-Ionen (den Elektrolyten) eintaucht – zum Beispiel ein Zinkstab in Zinksulfat-Lösung.

Damit ein galvanisches Element funktioniert, brauchst du vier Bauteile:

  • Zwei verschiedene Elektroden (z. B. Zink und Kupfer), jede in ihrer Salzlösung.
  • Einen Elektrolyten pro Halbzelle: die Lösung, in der die Metall-Ionen schwimmen.
  • Einen Elektronenleiter: den Draht, der die beiden Elektroden außen verbindet.
  • Einen Ionenleiter: eine Salzbrücke (ein mit Salzlösung gefülltes U-Rohr) oder ein Diaphragma (eine dünne, für Ionen durchlässige Trennwand) zwischen den Lösungen.

Die Salzbrücke wird oft vergessen, ist aber unverzichtbar: Ohne sie würde sich die eine Lösung positiv und die andere negativ aufladen, und der Elektronenfluss käme sofort zum Erliegen. Durch die Salzbrücke wandern Ionen und gleichen die Ladungen aus – erst dadurch ist der Stromkreis geschlossen.

Das Daniell-Element: das klassische Beispiel

Das bekannteste galvanische Element ist das Daniell-Element aus einer Zink- und einer Kupferhalbzelle. Zink ist ein unedles Metall – es gibt seine Elektronen leichter ab als das edlere Kupfer. Deshalb läuft die Reaktion in eine klar bestimmte Richtung.

Beispiel: So läuft die Reaktion im Daniell-Element Schritt für Schritt ab:

  1. In der Zinkhalbzelle werden Zinkatome oxidiert. Sie gehen als Ionen in Lösung und lassen ihre Elektronen im Zinkstab zurück:
    $$ \text{Zn} \longrightarrow \text{Zn}^{2+} + 2\,\text{e}^- $$
  2. Im Zinkstab entsteht ein Elektronenüberschuss – er wird zum Minuspol. Die Elektronen fließen durch den Draht zum Kupferstab.
  3. Am Kupferstab nehmen die Kupfer-Ionen aus der Lösung die ankommenden Elektronen auf und scheiden sich als festes Kupfer ab (Reduktion):
    $$ \text{Cu}^{2+} + 2\,\text{e}^- \longrightarrow \text{Cu} $$
  4. Durch die Salzbrücke wandern Sulfat-Ionen von der Kupfer- zur Zinkhalbzelle und gleichen die Ladung aus.

Das Ergebnis: Der Zinkstab löst sich langsam auf, der Kupferstab wird schwerer, und zwischen den Elektroden liegt eine Spannung von etwa \(1{,}1\,\text{V}\) an.

Die Elektrode, an der die Oxidation stattfindet, heißt Anode; die Elektrode der Reduktion heißt Kathode. Beim galvanischen Element ist die Anode immer der Minuspol und die Kathode immer der Pluspol.

Merke: OMAOxidation am Minuspol, der Anode. An der Kathode findet die Reduktion statt (Pluspol).

Tipp: In der Klausur wird oft die verkürzte Schreibweise verlangt. Das Daniell-Element schreibst du so: \(\text{Zn}\,|\,\text{Zn}^{2+}\,||\,\text{Cu}^{2+}\,|\,\text{Cu}\). Der Doppelstrich \(||\) steht für die Salzbrücke bzw. das Diaphragma, die Anodenhalbzelle steht links.

Woher kommt die Spannung? Die Spannungsreihe

Warum gibt gerade Zink die Elektronen ab und nicht Kupfer? Jedes Metall hat ein unterschiedlich starkes Bestreben, Elektronen abzugeben. Dieses Bestreben misst man als Standardpotential \(E^0\) gegen eine Bezugselektrode (die Standard-Wasserstoffelektrode, deren Potential als \(0\,\text{V}\) festgelegt ist). Ordnet man die Metalle nach ihrem Standardpotential, erhält man die elektrochemische Spannungsreihe:

Redoxpaar Standardpotential \(E^0\) Charakter
\(\text{Zn}^{2+}/\text{Zn}\) \(-0{,}76\,\text{V}\) unedel
\(\text{H}^+/\text{H}_2\) \(0{,}00\,\text{V}\) Bezugspunkt
\(\text{Cu}^{2+}/\text{Cu}\) \(+0{,}34\,\text{V}\) edel
\(\text{Ag}^{+}/\text{Ag}\) \(+0{,}80\,\text{V}\) edler

Es gilt: Je negativer das Standardpotential, desto unedler das Metall und desto leichter gibt es Elektronen ab. In einem galvanischen Element wird immer das unedlere Metall oxidiert (Minuspol), das edlere Redoxpaar wird reduziert (Pluspol).

Die Spannung der Zelle unter Standardbedingungen berechnest du als Differenz der Standardpotentiale:

$$ U^0 = E^0(\text{Kathode}) - E^0(\text{Anode}) $$

Beispiel: Für das Daniell-Element gilt: Kathode ist Kupfer, Anode ist Zink.

$$ U^0 = E^0(\text{Cu}^{2+}/\text{Cu}) - E^0(\text{Zn}^{2+}/\text{Zn}) = +0{,}34\,\text{V} - (-0{,}76\,\text{V}) = 1{,}10\,\text{V} $$

Das galvanische Element liefert also \(1{,}10\,\text{V}\) – genau der Wert, den man im Experiment misst.

Beispiel: Eine Kupfer-Silber-Zelle: Silber ist edler (\(+0{,}80\,\text{V} > +0{,}34\,\text{V}\)), also wird Kupfer oxidiert (Anode) und Silber-Ionen werden reduziert (Kathode). Die Spannung beträgt \(U^0 = 0{,}80\,\text{V} - 0{,}34\,\text{V} = 0{,}46\,\text{V}\).

Merke: Spannung = Potential des edleren Paars minus Potential des unedleren Paars. Das Ergebnis ist immer positiv – läuft die Rechnung negativ, hast du Anode und Kathode vertauscht.

Die Spannung hängt außerdem von der Konzentration der Ionenlösungen und der Temperatur ab. Für Nicht-Standardbedingungen berechnet man sie in der Oberstufe mit der Nernst-Gleichung – ein eigenes Thema, das auf diesem Grundwissen aufbaut. Es gibt sogar Zellen aus zwei gleichen Halbzellen mit unterschiedlichen Ionen-Konzentrationen: sogenannte Konzentrationselemente.

Batterie, Akku, Brennstoffzelle – die drei Typen

Galvanische Zellen begegnen dir im Alltag in drei Varianten:

Typ Fachbegriff Eigenschaft Beispiel
Batterie Primärzelle einmal entladbar, nicht wieder aufladbar Alkali-Mangan-Batterie
Akku Sekundärzelle wieder aufladbar, Reaktion umkehrbar Lithium-Ionen-Akku im Handy
Brennstoffzelle Tertiärzelle Energieträger wird ständig von außen zugeführt Wasserstoff-Brennstoffzelle

Beim Laden eines Akkus wird die Reaktion umgekehrt: Dann findet die Oxidation am Pluspol statt. Die Eselsbrücke dafür lautet OPA – Oxidation am Pluspol, der Anode (beim Ladevorgang).

Eine galvanische Zelle liefert übrigens nur so lange Spannung, bis das chemische Gleichgewicht erreicht ist – dann ist die Batterie „leer".

Abgrenzung: galvanisches Element vs. Elektrolyse

Das galvanische Element hat einen Gegenspieler: die Elektrolyse. Dort wird eine Redoxreaktion durch elektrische Energie von außen erzwungen – zum Beispiel beim Verkupfern von Werkstücken in der Galvanotechnik. Die Richtung der Energieumwandlung ist also genau umgekehrt:

Galvanisches Element Elektrolyse
Reaktion läuft freiwillig erzwungen
Energieumwandlung chemisch \(\rightarrow\) elektrisch elektrisch \(\rightarrow\) chemisch
Beispiel Batterie entlädt sich Akku wird geladen, Verkupfern

Zusammenfassung

  • Ein galvanisches Element wandelt chemische Energie freiwillig in elektrische Energie um – Grundlage ist eine Redoxreaktion in zwei räumlich getrennten Halbzellen.
  • Am Minuspol (Anode) wird das unedlere Metall oxidiert, am Pluspol (Kathode) findet die Reduktion statt – Eselsbrücke: OMA.
  • Die Salzbrücke (bzw. das Diaphragma) gleicht die Ladungen aus und schließt den Stromkreis – ohne sie fließt kein Strom.
  • Die Zellspannung berechnest du mit der Spannungsreihe: \(U^0 = E^0(\text{Kathode}) - E^0(\text{Anode})\); beim Daniell-Element (Zink/Kupfer) sind das \(1{,}10\,\text{V}\).
  • Je negativer das Standardpotential, desto unedler das Metall und desto eher wird es oxidiert.
  • Drei Typen: Primärzelle (Batterie), Sekundärzelle (Akku), Brennstoffzelle.
  • Gegenstück ist die Elektrolyse: Dort wird die Redoxreaktion durch Strom von außen erzwungen.

Interaktiv üben

Deine Lernziele
  • Ich kann erklären, wie ein galvanisches Element chemische Energie in elektrische Energie umwandelt.
  • Ich kann den Aufbau aus zwei Halbzellen, Elektroden, Elektrolyt und Salzbrücke beschreiben.
  • Ich kann Anode, Kathode, Plus- und Minuspol richtig zuordnen (OMA-Regel).
  • Ich kann die Reaktionen im Daniell-Element als Teilgleichungen aufschreiben.
  • Ich kann mit der Spannungsreihe die Zellspannung berechnen.
  • Ich kann Primärzelle, Sekundärzelle und Brennstoffzelle unterscheiden und die Elektrolyse abgrenzen.

Das Grundprinzip: Strom aus Chemie

Ob Handy-Akku oder Fernbedienungs-Batterie – überall liefert eine chemische Reaktion den Strom. In der Erklärung hast du gelesen, dass dahinter immer dasselbe Prinzip steckt: eine räumlich getrennte Redoxreaktion.

Definition

Galvanisches Element

Ein galvanisches Element (galvanische Zelle) wandelt chemische Energie freiwillig in elektrische Energie um. Grundlage ist eine Redoxreaktion: Bei der Oxidation werden Elektronen abgegeben, bei der Reduktion aufgenommen. Beide Teilreaktionen laufen räumlich getrennt in je einer Halbzelle ab – die Elektronen müssen den Umweg über den Draht nehmen.

Beispiel

Hältst du einen Zinkstab direkt in Kupfersulfat-Lösung, springen die Elektronen direkt vom Zink zu den Kupfer-Ionen – es wird nur warm, kein Strom fließt. Trennst du aber Zink und Kupfer in zwei Halbzellen und verbindest sie mit einem Draht, müssen die Elektronen durch den Draht fließen: Jetzt kannst du eine Lampe leuchten lassen.

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Merke

Galvanisches Element = räumlich getrennte Redoxreaktion. Der Elektronenfluss durch den Draht ist der nutzbare Strom.

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Aufbau: Halbzellen und Salzbrücke

Bevor du Reaktionen berechnest, musst du den Aufbau sicher können – er wird in fast jeder Klausur abgefragt.

Definition

Halbzelle, Elektrode und Elektrolyt

Eine Halbzelle besteht aus einer Elektrode (Metallstab, z. B. Zink) in einem Elektrolyten (Lösung der eigenen Metall-Ionen, z. B. Zinksulfat-Lösung). Zwei verschiedene Halbzellen, außen verbunden durch einen Elektronenleiter (Draht) und innen durch einen Ionenleiter (Salzbrücke oder Diaphragma), bilden ein galvanisches Element.

Beispiel

Beim Daniell-Element taucht ein Zinkstab in Zinksulfat-Lösung und ein Kupferstab in Kupfersulfat-Lösung. Ein Draht verbindet die Stäbe, eine Salzbrücke (U-Rohr mit Salzlösung) verbindet die Gefäße. Nimmst du die Salzbrücke heraus, zeigt das Voltmeter zwar kurz eine Spannung, aber es kann dauerhaft kein Strom fließen: Die Zinklösung würde sich positiv, die Kupferlösung negativ aufladen.

Merke

Ohne Salzbrücke kein Stromkreis: Sie lässt Ionen wandern und gleicht die Ladungen in den Lösungen aus.

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Das Daniell-Element: Anode, Kathode, OMA

Jetzt schaust du dir das berühmteste galvanische Element genauer an – und lernst, die Pole nie wieder zu verwechseln.

Definition

Anode und Kathode

Die Anode ist die Elektrode, an der die Oxidation stattfindet; die Kathode die Elektrode der Reduktion. Beim galvanischen Element ist die Anode der Minuspol (Elektronenüberschuss) und die Kathode der Pluspol (Elektronenmangel). Oxidiert wird immer das unedlere Metall.

Beispiel

Im Daniell-Element ist Zink unedler als Kupfer. Schritt für Schritt:

  1. Anode (Minuspol): \(\text{Zn} \rightarrow \text{Zn}^{2+} + 2\,\text{e}^-\) – der Zinkstab löst sich langsam auf.
  2. Die Elektronen fließen durch den Draht zum Kupferstab.
  3. Kathode (Pluspol): \(\text{Cu}^{2+} + 2\,\text{e}^- \rightarrow \text{Cu}\) – der Kupferstab wird schwerer.
  4. Sulfat-Ionen wandern durch die Salzbrücke zur Zinkhalbzelle. Verkürzte Schreibweise: \(\text{Zn}\,|\,\text{Zn}^{2+}\,||\,\text{Cu}^{2+}\,|\,\text{Cu}\) – Anode links, \(||\) = Salzbrücke.
Merke

OMA: Oxidation – Minuspol – Anode. Der Rest ergibt sich: Reduktion am Pluspol, der Kathode.

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Spannungsreihe: die Zellspannung berechnen

Warum liefert das Daniell-Element genau 1,10 Volt? Die Antwort steckt in der elektrochemischen Spannungsreihe.

Definition

Standardpotential und Spannungsreihe

Das Standardpotential \(E^0\) misst, wie stark ein Redoxpaar Elektronen abgeben will – gemessen gegen die Standard-Wasserstoffelektrode (\(0\,\text{V}\)). Die nach \(E^0\) geordnete Liste heißt elektrochemische Spannungsreihe. Je negativer \(E^0\), desto unedler das Metall. Die Zellspannung ist \(U^0 = E^0(\text{Kathode}) - E^0(\text{Anode})\).

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Beispiel

Zellspannung des Daniell-Elements:

  1. Potentiale ablesen: \(E^0(\text{Zn}^{2+}/\text{Zn}) = -0{,}76\,\text{V}\), \(E^0(\text{Cu}^{2+}/\text{Cu}) = +0{,}34\,\text{V}\).
  2. Das edlere Paar (Kupfer) ist die Kathode, das unedlere (Zink) die Anode.
  3. Einsetzen: \(U^0 = +0{,}34\,\text{V} - (-0{,}76\,\text{V}) = 1{,}10\,\text{V}\). Achte auf das Minuszeichen vor dem negativen Potential – aus minus minus wird plus!
Merke

\(U^0 = E^0(\text{Kathode}) - E^0(\text{Anode})\) – edleres minus unedleres Potential. Kommt etwas Negatives heraus, hast du die Pole vertauscht.

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Batterie, Akku, Brennstoffzelle – und die Elektrolyse

Zum Schluss ordnest du die galvanischen Zellen aus deinem Alltag ein – und grenzt sie vom Gegenspieler Elektrolyse ab.

Definition

Primärzelle, Sekundärzelle und Brennstoffzelle

Primärzellen (Batterien) können nur einmal entladen werden. Sekundärzellen (Akkus) sind wieder aufladbar, weil ihre Reaktion umkehrbar ist. In Brennstoffzellen wird der Energieträger (z. B. Wasserstoff) ständig von außen zugeführt. Die Elektrolyse ist die Umkehrung des galvanischen Elements: Dort erzwingt elektrische Energie eine Redoxreaktion.

Beispiel

Dein Handy-Akku ist eine Sekundärzelle. Beim Telefonieren entlädt er sich wie ein galvanisches Element (OMA: Oxidation am Minuspol). Steckst du das Ladekabel ein, läuft eine Elektrolyse: Der Strom aus der Steckdose erzwingt die Rückreaktion, und die Oxidation findet jetzt am Pluspol statt (OPA).

Gut zu wissen

Eine Batterie ist „leer", wenn die Redoxreaktion ihr chemisches Gleichgewicht erreicht hat – dann gibt es keinen Antrieb mehr für den Elektronenfluss. Bei einer Primärzelle ist das endgültig, bei einer Sekundärzelle schiebt das Aufladen die Reaktion wieder zurück.

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Alles auf einen Blick

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Abschluss-Check

Jetzt kombinierst du alles: neue Situationen, gleiche Konzepte. Nimm dir für jede Frage kurz Zeit – Fehler sind hier die beste Vorbereitung auf die Klausur.

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