Englische Lieder und Reime: Mitsprechen und verstehen
Kurze englische Lieder und Reime verbinden Wörter mit Rhythmus, Wiederholung und oft auch Bewegung. Dadurch kannst du ihre Bedeutung leichter erschließen und sie Schritt für Schritt mitsprechen.
Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!
Wie erschließt du einen englischen Reim?
Du musst nicht sofort jedes Wort übersetzen. Höre oder lies zuerst den ganzen Reim und achte auf Hinweise:
- Welche Wörter kennst du schon?
- Welche Wörter werden wiederholt?
- Welche Bewegung passt zu einer Zeile?
- Welche Wörter klingen am Ende ähnlich?
Sprich den Text danach langsam und rhythmisch mit. Bewegungen können zeigen, was einzelne Wörter bedeuten.
Verstehe zuerst die Situation und die wiederkehrenden Muster. Kläre unbekannte Einzelwörter erst danach.
Wie werden Wörter zu Bewegungen?
Viele einfache Reime enthalten kurze Aufforderungen. Diese Verben sagen dir, was du tun sollst:
bend– beugentouch– berührenclap– klatschenstamp– stampfenstretch– streckenwave– winken
Auch Körperteile kommen häufig vor: knees sind die Knie, toes die Zehen, nose die Nase und hands die Hände.
Im Reim stehen die Zeilen:
Bend your knees and touch your toes.
Clap your hands and touch your nose.
So setzt du sie um:
- Bei
bend your kneesbeugst du die Knie. - Bei
touch your toesberührst du die Zehen. - Bei
clap your handsklatschst du in die Hände. - Bei
touch your noseberührst du die Nase.
Die Reihenfolge der Bewegungen folgt genau der Reihenfolge im Text.
Wähle in jeder Lücke die passende Form und prüfe anschließend deine Antworten.
Bei `bend your beugst du die Knie. Bei clap your klatschst du in die Hände. Bei touch your ` berührst du deine Nase.
Woran erkennst du Reimwörter?
Reimwörter klingen am Wortende gleich oder sehr ähnlich. Beispiele sind cat – hat, fly – sky, tree – free und night – sight.
Die Schreibweise kann dir einen Hinweis geben, entscheidend ist aber der Klang. Deshalb solltest du beide Wörter laut sprechen oder aufmerksam anhören.
Betrachte diese beiden Zeilen:
One, two,
that's my shoe.
two und shoe sehen unterschiedlich aus, klingen am Ende aber ähnlich. Deshalb bilden sie hier ein Reimpaar.
Wie helfen Wiederholungen beim Verstehen?
In thematischen Reimen kehren Satzanfänge oft wieder. Ein Weihnachtsreim verwendet zum Beispiel die Fragen Do you hear ...?, Can you see ...? und Do you smell ...?.
hearfragt nach dem Hören.seefragt nach dem Sehen.smellfragt nach dem Riechen.
Wenn du das Muster erkennst, musst du nicht jede Zeile neu entschlüsseln. Du suchst nur noch nach dem Sinneswort und dem genannten Gegenstand.
Satzmuster
Ein Satzmuster ist eine wiederkehrende sprachliche Form. Einzelne Wörter können wechseln, während der Aufbau gleich bleibt.
Wie gestaltest du einen eigenen Zweizeiler?
Beginne mit einem sicheren Reimpaar, zum Beispiel light – night, rain – train oder moon – spoon. Schreibe dann zwei kurze Zeilen, die inhaltlich zusammenpassen.
Reimpaar: light – night
I see a little light.
It shines in the night.
Beide Zeilen gehören inhaltlich zusammen. Die Schlusswörter light und night reimen sich.
Gehe bei deinem eigenen Zweizeiler so vor:
- Wähle ein Reimpaar.
- Lege eine kleine Situation fest.
- Schreibe pro Zeile einen einfachen Satz.
- Setze die Reimwörter möglichst ans Zeilenende.
- Sprich beide Zeilen laut und prüfe Klang und Bedeutung.
Ein Reim allein genügt nicht: Die beiden Zeilen sollten auch verständlich zusammenpassen. Prüfe deshalb immer Klang und Inhalt.
Karteikasten
Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.
Alles auf einen Blick
- Englische Lieder und Reime
- Bedeutung erschließen: bekannte Wörter, Wiederholungen und Bewegungen nutzen
- Mitsprechen: Rhythmus beachten und Text mehrfach sprechen
- Reime erkennen: Endklänge laut vergleichen
- Muster verstehen: wiederkehrende Satzanfänge nutzen
- Selbst gestalten: Reimpaar und passende Situation verbinden
Mit Google fortfahren