Eine Vierfeldertafel ordnet Daten mit zwei Merkmalen übersichtlich. Sie hilft dir, Wahrscheinlichkeiten, Anteile und Zusammenhänge sauber zu berechnen.
- Ich kann den Aufbau einer Vierfeldertafel erklären.
- Ich kann fehlende Felder über Summen ergänzen.
- Ich kann absolute und relative Häufigkeiten unterscheiden.
- Ich kann bedingte Wahrscheinlichkeiten aus der Tafel lesen.
Aufbau der Vierfeldertafel
Eine Vierfeldertafel zeigt zwei Merkmale mit jeweils zwei Ausprägungen. Innen stehen vier Schnittmengen, außen die Summen.
Vierfeldertafel
Eine Vierfeldertafel ist eine Tabelle für zwei Ja-Nein-Merkmale. Sie enthält vier Innenfelder und Randfelder für Zeilen- und Spaltensummen.
In einer Klasse sind 30 Kinder. 18 mögen Mathe, 12 nicht. 10 der Mathefans spielen Fußball, 8 nicht. Dann stehen in der Mathe-Zeile 10 und 8, Summe 18.
Innenfelder beschreiben Kombinationen. Randfelder beschreiben Summen.
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Felder ergänzen
Fehlende Werte findest du durch Addition oder Subtraktion entlang der Zeilen und Spalten.
Zeilensumme 40, erstes Innenfeld 15. Dann ist das zweite Innenfeld \(40-15=25\).
Wenn eine Spaltensumme 60 ist und ein Innenfeld 25, dann ist das andere Innenfeld \(60-25=35\).
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Wahrscheinlichkeiten lesen
Aus absoluten Häufigkeiten kannst du Wahrscheinlichkeiten berechnen, indem du durch die passende Grundmenge teilst.
Bedingte Wahrscheinlichkeit
Eine bedingte Wahrscheinlichkeit fragt nach einer Wahrscheinlichkeit unter einer Bedingung, zum Beispiel unter allen Personen mit Merkmal A.
Von 50 Personen tragen 20 eine Brille. 12 der Brillenträger lesen täglich. Die Wahrscheinlichkeit „liest täglich unter den Brillenträgern“ ist \(\frac{12}{20}=60\%\).
Prüfungsmodus
Achte genau auf die Bezugsmenge: „unter allen“, „unter den Mädchen“, „von den Erkrankten“ verändern den Nenner.
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Alles auf einen Blick
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Abschluss-Check
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Zusammenfassung
Die Vierfeldertafel ordnet zwei Ja-Nein-Merkmale. Innen stehen Kombinationen, außen Summen. Beim Berechnen von Wahrscheinlichkeiten ist die passende Bezugsmenge der wichtigste Schritt.
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