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Stammtöne

Stammtöne einfach erklärt: Die Töne c, d, e, f, g, a und h ohne Vorzeichen und ihre Lage auf der Klaviatur.

Wenn du am Klavier nur die weißen Tasten spielst, hörst du schon eine ganze Reihe von Tönen. Auch beim Singen im Musikunterricht begegnen dir diese Töne ständig. Sie sind wie die Grundbuchstaben der Musik. Mit ihnen kannst du Noten benennen, Tonleitern verstehen und dich auf Instrumenten besser orientieren.

Deine Lernziele
  • Du kennst die sieben Stammtöne.
  • Du findest Stammtöne auf der Klaviatur.
  • Du unterscheidest Stammtöne von veränderten Tönen.
  • Du verstehst Halbtonschritte und Ganztonschritte zwischen Stammtönen.

Die sieben Stammtöne

Stell dir vor, Musik hätte ein Alphabet. Dieses Alphabet ist kürzer als das normale Alphabet. Es hat sieben wichtige Tonbuchstaben.

Ein Stammton ist ein Grundtonname ohne Kreuz oder Be. Kreuz und Be sind Zeichen, die einen Ton verändern können. Die Stammtöne heißen im deutschen Sprachraum:

C, D, E, F, G, A, H

Sie wiederholen sich immer wieder. Nach H kommt wieder C. Danach geht die Reihe von vorn los, nur höher.

Definition

Stammtöne sind die sieben Töne C, D, E, F, G, A und H ohne Kreuz oder Be.

Beispiel

Wenn du die Töne C, D, E, F, G, A, H, C singst, singst du die Stammtöne von C bis zum nächsten C.

Das zweite C klingt höher als das erste C. Der Name ist wieder C, aber die Tonhöhe ist eine andere.

Merke

Die Stammtonreihe lautet: C D E F G A H C. Nach H beginnt die Reihe wieder bei C.

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Stammtöne auf der Klaviatur

Eine Klaviatur ist die Reihe aus weißen und schwarzen Tasten bei Klavier, Keyboard oder ähnlichen Instrumenten. Auf der Klaviatur kannst du Stammtöne sehr gut sehen.

Die weißen Tasten heißen C, D, E, F, G, A und H. Danach kommt wieder C. Die schwarzen Tasten liegen zwischen manchen weißen Tasten. Sie gehören nicht zu den Stammtönen, sondern zu veränderten Tönen.

So findest du ein C: Suche eine Gruppe aus zwei schwarzen Tasten. Die weiße Taste direkt links von dieser Zweiergruppe ist ein C. Von dort gehst du nach rechts weiter: D, E, F, G, A, H, C.

Beispiel

Du siehst auf dem Klavier zwei schwarze Tasten nebeneinander. Direkt links davon liegt C.

Dann kommen die nächsten weißen Tasten: C, D, E, F, G, A, H, C.

Gut zu wissen

Auf dem Klavier sind die Stammtöne die weißen Tasten. Das hilft dir beim schnellen Finden der Tonnamen.

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Vorzeichen verändern Stammtöne

Manchmal reicht ein Stammton allein nicht aus. Dann wird ein Ton leicht erhöht oder erniedrigt. Dafür nutzt man Vorzeichen.

Ein Vorzeichen ist ein Zeichen vor einer Note, das den Stammton verändert. Das Kreuz erhöht einen Ton. Das Be erniedrigt einen Ton. Aus C wird mit Kreuz Cis. Aus D wird mit Be Des.

Die Namen bleiben mit dem Stammton verbunden. Cis kommt also von C. Des kommt von D. So erkennst du, von welchem Stammton ein veränderter Ton abgeleitet ist.

Definition

Ein Vorzeichen verändert einen Stammton. Ein Kreuz erhöht den Ton, ein Be erniedrigt den Ton.

Beispiel

C ist ein Stammton.

Cis ist kein Stammton, weil C durch ein Kreuz erhöht wurde.

D ist ein Stammton.

Des ist kein Stammton, weil D durch ein Be erniedrigt wurde.

Merke

Stammton bedeutet: ohne Vorzeichen. Sobald ein Kreuz oder Be dazukommt, ist der Ton verändert.

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Halbtonschritte und Ganztonschritte

Wenn du auf der Klaviatur von einer Taste direkt zur nächsten Taste gehst, machst du einen Halbtonschritt. Dabei ist egal, ob die nächste Taste weiß oder schwarz ist.

Ein Ganztonschritt besteht aus zwei Halbtonschritten. Zwischen den meisten benachbarten Stammtönen liegt ein Ganztonschritt. Aber es gibt zwei Ausnahmen: Zwischen E und F liegt kein schwarzer Ton. Zwischen H und C liegt auch kein schwarzer Ton. Dort liegt jeweils nur ein Halbtonschritt.

Definition

Ein Halbtonschritt ist der kleinste Schritt von einer Taste zur direkt nächsten Taste. Ein Ganztonschritt besteht aus zwei Halbtonschritten.

Beispiel

Von C nach D liegen zwei Halbtonschritte: C zu Cis, Cis zu D. Also ist C nach D ein Ganztonschritt.

Von E nach F liegt keine schwarze Taste dazwischen. Also ist E nach F ein Halbtonschritt.

Von H nach C liegt ebenfalls keine schwarze Taste dazwischen. Also ist H nach C ein Halbtonschritt.

Merke

Zwischen E und F sowie zwischen H und C liegt ein Halbtonschritt. Zwischen den anderen benachbarten Stammtönen liegt ein Ganztonschritt.

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Stammtöne im Notensystem

Ein Notensystem ist der Bereich mit fünf Linien, in den Noten geschrieben werden. Je höher eine Note steht, desto höher klingt sie meistens. Noten können auf Linien oder in Zwischenräumen stehen.

Die Stammtöne helfen dir, diese Noten zu benennen. Im Violinschlüssel lernst du zum Beispiel, welcher Platz C, D, E, F, G, A oder H heißt.

Manchmal reichen die fünf Linien nicht aus. Dann nutzt man eine Hilfslinie. Eine Hilfslinie ist eine kurze zusätzliche Linie für besonders tiefe oder besonders hohe Noten.

Eine Oktave ist der Abstand von einem Ton bis zum nächsten gleichnamigen Ton höher oder tiefer. Von C bis zum nächsten C ist also eine Oktave. Der Name wiederholt sich, aber die Höhe ändert sich.

Definition

Ein Notensystem hat fünf Linien für geschriebene Musik. Eine Hilfslinie ergänzt diese Linien für besonders hohe oder tiefe Noten. Eine Oktave führt von einem Ton zum nächsten gleichnamigen Ton.

Beispiel

Eine Note steht im Notensystem auf einer Linie. Eine andere Note steht im Zwischenraum darüber. Die höhere Note klingt meistens höher.

Wenn eine Note unter den fünf Linien liegt, kann eine kurze Hilfslinie zeigen, wo sie genau steht.

Du liest die Reihe C, D, E, F, G, A, H, C. Das erste C und das letzte C heißen gleich. Das letzte C liegt aber eine Oktave höher.

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Zusammenfassung

Stammtöne sind die Grundnamen der Töne. Im deutschen Sprachraum heißen sie C, D, E, F, G, A und H. Nach H beginnt die Reihe wieder bei C.

Auf dem Klavier findest du Stammtöne auf den weißen Tasten. Vorzeichen verändern diese Stammtöne: Ein Kreuz erhöht, ein Be erniedrigt. Dadurch entstehen Namen wie Cis oder Des.

Zwischen benachbarten Stammtönen gibt es meistens Ganztonschritte. Die wichtigen Ausnahmen sind E nach F und H nach C. Dort liegt jeweils nur ein Halbtonschritt.

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