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Haram

Haram bedeutet im Islam verboten. Der Begriff wird mit typischen Beispielen aus religiösen Regeln verständlich erklärt.

Im Supermarkt siehst du manchmal ein Halal-Zeichen auf einer Verpackung. Vielleicht hörst du auch, dass jemand sagt: „Das ist haram.“ Dabei geht es um religiöse Regeln, die für viele Musliminnen und Muslime im Alltag wichtig sind.

Was bedeutet haram?

Der Islam ist eine Religion. Menschen, die ihm folgen, heißen Musliminnen und Muslime. In dieser Religion gibt es Regeln dafür, wie Menschen gut und verantwortungsvoll leben sollen.

Haram ist ein arabisches Wort. Es bedeutet im Islam: religiös verboten. Etwas kann haram sein, weil es nach islamischen Regeln nicht getan, gegessen oder getrunken werden soll.

Definition

Haram bedeutet im Islam: religiös verboten.

Wer etwas als haram bezeichnet, meint also nicht einfach: „Das gefällt mir nicht.“ Gemeint ist eine religiöse Bewertung.

Beispiel

Alkohol gilt nach islamischen Regeln als haram. Deshalb trinken viele Musliminnen und Muslime keinen Alkohol.

Merke

Haram ist eine religiöse Regel. Es ist nicht dasselbe wie ein Verbot durch den Staat oder die Schule.

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Das Gegenteil heißt halal

Das Gegenwort zu haram ist halal. Halal bedeutet: nach islamischen Regeln erlaubt.

Halal und haram können sich auf Essen und Trinken beziehen. Sie können aber auch Handlungen beschreiben. Jemandem zu helfen oder ehrlich zu sein, passt zum Beispiel zu den moralischen Regeln des Islam.

Beispiel

Ein Apfel ist halal. Bei Gummibärchen schauen manche Musliminnen und Muslime genauer hin: Sie können Gelatine vom Schwein enthalten. Dann sind sie nach vielen islamischen Regeln nicht halal.

Gut zu wissen

Bei verarbeiteten Lebensmitteln können Zutaten und die Herstellung wichtig sein. Deshalb lesen manche Menschen die Zutatenliste oder fragen nach.

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Haram im Alltag

Beim Wort haram denken viele zuerst an Essen. Schweinefleisch und Alkohol gehören nach islamischen Regeln zu den Dingen, die nicht erlaubt sind.

Haram betrifft aber nicht nur Lebensmittel. Auch Verhalten kann religiös bewertet werden. Betrug, Ungerechtigkeit oder Respektlosigkeit gegenüber den Eltern gelten im Islam als falsch.

Beispiel

Ein Schüler schreibt in einer Klassenarbeit absichtlich ab. Das verstößt gegen die Schulregeln. Viele Musliminnen und Muslime bewerten Betrug außerdem religiös als falsch.

Merke

Haram kann Essen, Trinken und Handlungen betreffen. Es geht auch darum, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Warum gibt es manchmal verschiedene Antworten?

Im Islam gibt es verschiedene Rechtsschulen. Eine Rechtsschule ist eine Richtung, die religiöse Regeln aus den Quellen des Islam erklärt und anwendet.

Darum beurteilen Musliminnen und Muslime manche Fragen unterschiedlich. Bei neuen Produkten, Musik oder bestimmten Zutaten kann es verschiedene Einschätzungen geben. Ein Gelehrter ist eine Person mit viel Wissen über Religion und religiöse Regeln.

Beispiel

Eine Person ist unsicher, ob eine Süßigkeit halal ist. Sie liest die Zutatenliste, fragt zu Hause nach oder informiert sich bei einer vertrauenswürdigen religiösen Stelle.

Gut zu wissen

Zwei muslimische Menschen können eine Frage unterschiedlich beantworten und ihren Glauben trotzdem ernst nehmen. Urteile deshalb nicht vorschnell über andere.

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Zusammenfassung

Haram bedeutet im Islam religiös verboten. Das Gegenteil heißt halal und bedeutet erlaubt. Häufig geht es um Essen und Trinken, aber auch um Verhalten und moralische Regeln. Bei manchen Fragen gibt es unterschiedliche Auffassungen. Deshalb sind Respekt und ehrliches Nachfragen besonders wichtig.