Wenn Pfingstmontag frei ist, denkst du vielleicht zuerst an ein langes Wochenende. In Religion begegnen dir zu Pfingsten oft Feuer, Wind und eine Taube. Diese Zeichen erzählen von Mut und davon, dass Menschen einander verstehen können.
Was Pfingsten bedeutet
- Du erklärst die Bedeutung von Pfingsten.
- Du ordnest das Fest nach Ostern ein.
- Du beschreibst die Pfingstgeschichte.
- Du deutest wichtige Symbole.
Pfingsten ist ein christliches Fest. Christinnen und Christen erinnern sich daran, dass Gottes Geist die Freundinnen und Freunde Jesu stärkte.
Der Heilige Geist ist im christlichen Glauben Gottes unsichtbare Nähe und Kraft. Er soll Menschen Mut machen, sie verbinden und zum Guten anregen.
Du möchtest vor der Klasse etwas sagen und bist sehr aufgeregt. Jemand macht dir Mut. Dann traust du dich doch. Die Pfingstgeschichte beschreibt, wie Jesu Freunde neuen Mut bekommen.
Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Es geht um Mut, Gemeinschaft und Verständigung.
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Der Zeitpunkt im Kirchenjahr
Ostern ist das wichtigste christliche Fest. Es erinnert an die Auferstehung Jesu. Pfingsten folgt fünfzig Tage nach dem Ostersonntag. Darum hat das Fest seinen Namen: Er geht auf ein griechisches Wort für den fünfzigsten Tag zurück.
Christi Himmelfahrt liegt zehn Tage vor Pfingsten. An diesem Fest erinnern Christinnen und Christen daran, dass Jesus zu Gott zurückkehrt. Weil Ostern jedes Jahr an einem anderen Tag stattfindet, hat auch Pfingsten kein festes Datum.
Fällt Ostern früh in den Frühling, liegt auch Pfingsten früher. Liegt Ostern später, wandert Pfingsten im Kalender weiter nach hinten.
Der Pfingstmontag ist in allen deutschen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag.
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Die Pfingstgeschichte
Die Apostelgeschichte ist ein Buch im Neuen Testament der Bibel. Sie berichtet von den ersten Menschen, die an Jesus glaubten. Dort steht auch die Pfingstgeschichte.
Jüngerinnen und Jünger sind Menschen, die Jesus begleitet hatten und von ihm lernten. Nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt waren sie in Jerusalem zusammen. Sie wussten nicht, wie es weitergehen sollte.
Die Geschichte erzählt von einem lauten Brausen, das das Haus erfüllte. Danach erschienen etwas wie Feuerzungen über den Versammelten. Sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu sprechen. Menschen aus vielen Regionen konnten sie verstehen.
Stell dir einen Schulhof vor, auf dem viele Sprachen gesprochen werden. Eine wichtige Nachricht wird so erklärt, dass alle sie verstehen. Dann können viel mehr Menschen mitreden. Dieses Verstandenwerden ist ein wichtiger Gedanke der Pfingstgeschichte.
Wind und Feuer sind Bilder aus der Pfingstgeschichte. Sie zeigen die Kraft, die aus einer unsicheren Gruppe mutige Menschen macht.
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Warum Pfingsten als Geburtstag der Kirche gilt
Eine Kirche meint hier nicht nur ein Gebäude. Sie bezeichnet auch die Gemeinschaft von Menschen, die sich zum christlichen Glauben bekennen.
Nach der Pfingstgeschichte erzählten Jesu Freundinnen und Freunde öffentlich von ihm. Andere Menschen hörten zu und schlossen sich der Gemeinschaft an. Deshalb nennen viele Christinnen und Christen Pfingsten den Geburtstag der Kirche.
Das ist ein Bild. An diesem Tag entstand nicht plötzlich ein Kirchengebäude. Gemeint ist, dass die Gemeinschaft sichtbar wurde und wuchs.
Eine Sportgruppe ist nicht allein durch ihre Halle eine Gruppe. Sie wird als Gemeinschaft erkennbar, wenn Menschen zusammen trainieren, sich unterstützen und neue Mitglieder willkommen heißen.
Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche, weil die Gemeinschaft der Jesusanhänger mutig nach außen trat und größer wurde.
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Symbole für den Heiligen Geist
Ein Symbol ist ein Zeichen oder Bild mit einer zusätzlichen Bedeutung. Symbole helfen dabei, etwas Unsichtbares vorstellbar zu machen.
In der Pfingstgeschichte kommen Wind und Feuer vor. Wind ist zu spüren, aber nicht festzuhalten. Feuer kann Licht und Wärme geben. Deshalb können diese Bilder für Kraft, Bewegung und Begeisterung stehen.
Die Taube ist ein verbreitetes christliches Symbol für den Heiligen Geist. Sie erscheint nicht als Tier in der Pfingstgeschichte. Sie erinnert besonders an die Taufe Jesu, bei der Gottes Geist wie eine Taube beschrieben wird.
Siehst du in einem Kirchenfenster eine Taube über einer Menschengruppe, ist meist nicht einfach ein Vogel gemeint. Das Bild weist auf den Heiligen Geist hin. Rote Tücher und Gewänder erinnern oft an die Feuerzungen.
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Pfingsten und Schawuot
Schawuot ist ein jüdisches Fest und heißt auch Wochenfest. Es wird etwa fünfzig Tage nach Pessach gefeiert. Zur Zeit der Pfingstgeschichte waren Menschen in Jerusalem wegen dieses jüdischen Festes versammelt.
Schawuot erinnert im Judentum an die Gabe der Tora. Die Tora meint im engeren Sinn die fünf Bücher Mose. Das Wort kann im Judentum auch weiter Gottes Weisung für das Leben bezeichnen.
Christliches Pfingsten und Schawuot sind nicht dasselbe Fest. Sie gehören zu unterschiedlichen Religionen und haben eigene Bedeutungen. Ihr zeitlicher Zusammenhang hilft aber, die Pfingstgeschichte besser einzuordnen.
Die Apostelgeschichte erzählt das Kommen des Heiligen Geistes in Jerusalem während des jüdischen Wochenfestes. Dadurch wird klar, warum dort Menschen aus vielen Gegenden zusammenkamen.
Genau zu unterscheiden ist respektvoll: Feste können geschichtlich verbunden sein und trotzdem jeweils ihre eigene Bedeutung behalten.
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Zusammenfassung
Pfingsten ist ein christliches Fest am fünfzigsten Tag nach Ostern. Es erinnert an den Heiligen Geist, der Jesu Jüngerinnen und Jüngern nach der Apostelgeschichte Mut gab.
Die Geschichte erzählt von Wind, Feuer und Menschen, die sich über Sprachgrenzen hinweg verstehen. Deshalb stehen diese Zeichen für Kraft, Begeisterung und Verständigung.
Pfingsten wird oft Geburtstag der Kirche genannt. Gemeint ist die wachsende Gemeinschaft der Menschen, die die Botschaft Jesu weitertrugen.
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