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Going-to-Future: Bildung, Verwendung und Übungen

Going-to-Future: Bildung, Verwendung und Übungen
Going-to-Future: Bildung, Verwendung und Übungen
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Mit dem Going-to-Future sprichst du über einen vorher gefassten Plan oder eine Zukunftsprognose, für die es jetzt konkrete Anzeichen gibt. Du bildest es mit einer Form von to be, danach going to und dem Infinitiv des Vollverbs.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!

Wann passt das Going-to-Future?

Ein Plan steht bereits fest

Du verwendest das Going-to-Future, wenn eine Handlung schon geplant oder fest beabsichtigt ist.

Beispiel

We are going to bake cupcakes tonight.

Wir haben das Backen bereits geplant. Deshalb steht are going to bake: Wir werden heute Abend Cupcakes backen.

Gegenwärtige Anzeichen führen zu einer Prognose

Manchmal kannst du aus dem, was du jetzt siehst, auf ein zukünftiges Ereignis schließen.

Beispiel

Look at the dark clouds. It is going to rain.

Die dunklen Wolken sind ein konkretes Anzeichen. Deshalb ist die Regenprognose nicht nur eine allgemeine Vermutung.

Merke

Vorher gefasster Plan oder konkretes Anzeichen in der Gegenwart: Going-to-Future. Ein Ausdruck wie tomorrow, soon oder next week zeigt zwar Zukunft an, entscheidet aber nicht allein über die Zeitform.

Teste dich
Frage 1 von 2LeichtIn welcher Situation passt das Going-to-Future besonders gut?
Lösung: Lea hat bereits beschlossen, am Samstag ihr Zimmer zu streichen. — Das Going-to-Future passt zu einem bereits gefassten Plan oder zu einer Prognose mit konkreten gegenwärtigen Anzeichen.
Frage 2 von 2MittelDu siehst, wie ein Eis in der Sonne weich wird. Welcher Satz passt?
Lösung: The ice cream is going to melt. — Das sichtbare Schmelzen liefert ein gegenwärtiges Anzeichen. Mit the ice cream verwendest du is: is going to melt.
So bildest du die Form

Das Grundmuster lautet:

Subjekt + Form von to be + going to + Infinitiv

Die Form von to be richtet sich nach dem Subjekt:

SubjektForm von to beBeispiel
IamI am going to read.
youareYou are going to read.
he, she, itisShe is going to read.
we, you, theyareThey are going to read.

Der Infinitiv ist die Grundform des Vollverbs, zum Beispiel read, play oder travel. Er steht nach going to ohne zusätzliche Endung.

Beispiel

Aus den Bausteinen she – visit – her friends entsteht:

  1. Das Subjekt she verlangt is.
  2. Danach folgen going to und der Infinitiv visit.
  3. Der vollständige Satz lautet: She is going to visit her friends.

Kurzform: She's going to visit her friends.

In Aussagen sind auch I'm, you're, he's, she's, it's, we're und they're möglich.

Lückentext

Wähle in jeder Lücke die passende Form und prüfe anschließend deine Antworten.

I going to read this letter. She going to meet her friends. They going to travel next summer. Das Vollverb steht als hinter going to.

Lösungen: Lücke 1: am; Lücke 2: is; Lücke 3: are; Lücke 4: Infinitiv. Wähle am bei I, is bei he, she, it und are bei you, we, they. Nach going to folgt der Infinitiv.
Verneinungen und Fragen bilden

Eine Handlung verneinen

Bei einer Verneinung steht not direkt nach der Form von to be:

Subjekt + to be + not + going to + Infinitiv

Beispiel

Aussage: Tom is going to help with the project.

Verneinung: Tom is not going to help with the project.

Mögliche Kurzformen sind Tom isn't going to help und Tom's not going to help.

Bei I am not ist I'm not möglich. Eine Form wie I amn't gehört nicht zu den hier verwendeten Kurzformen.

Eine Frage stellen

Bei einer Frage steht die Form von to be vor dem Subjekt:

To be + Subjekt + going to + Infinitiv?

Beispiel

Aussage: You are going to do your homework.

Frage: Are you going to do your homework?

Nicht Do you are going to …?: Das vorhandene are wird lediglich vor das Subjekt gestellt.

Teste dich
Frage 1 von 2LeichtWo steht not in einer Verneinung?
Lösung: Nach der Form von to be und vor going to — Beispiel: We are not going to buy this.
Frage 2 von 2MittelWelche Frage ist richtig gebildet?
Lösung: Is he going to visit his family? — Bei Fragen rückt is vor das Subjekt he: Is he going to visit …?
Ähnliche Zukunftsaussagen unterscheiden

Going-to-Future oder Present Progressive?

Achte auf das Vollverb:

  • He's going to read the book. beschreibt eine zukünftige Handlung. Nach going to steht der Infinitiv read.
  • He's reading the book. beschreibt hier eine Handlung, die gerade abläuft. Das Vollverb trägt die Endung -ing: reading.
Merke

Bei is going to read gehört going to zur Zukunftsform. Bei is reading bezeichnet das Vollverb mit -ing den gegenwärtigen Verlauf.

Going-to-Future oder Will-Future?

Nach dem zugrunde liegenden Entscheidungsmuster gilt:

  • vorher gefasster Plan: I'm going to help him tomorrow.
  • konkrete sichtbare Anzeichen: Look at those clouds. It's going to rain.
  • spontane Entscheidung: I'll help you.
  • allgemeine persönliche Vermutung: I think it will rain.
  • Versprechen: I will help you.

Das Will-Future wird mit will + Infinitiv gebildet. Will bleibt bei allen Personen gleich; die Kurzform ist 'll. Die Verneinung will not wird häufig zu won't.

Teste dich
Frage 1 von 2MittelDeine Freundin lässt gerade ihre Bücher fallen. Du entscheidest in diesem Moment zu helfen. Was passt?
Lösung: I'll help you. — Die Entscheidung entsteht spontan beim Sprechen. Dafür passt hier das Will-Future.
Frage 2 von 2SchwerWelche Begründung erklärt den Satz Look at those clouds. It's going to rain?
Lösung: Sichtbare Wolken liefern ein konkretes gegenwärtiges Anzeichen. — Konkrete Anzeichen stützen die Prognose. Eine allgemeine Einschätzung könnte dagegen beispielsweise I think it will rain lauten.
Plane, forme und prüfe selbst

Gehe bei einem neuen Satz in drei Schritten vor:

  1. Situation prüfen: Liegt ein vorher gefasster Plan oder ein konkretes Anzeichen vor?
  2. Satzart bestimmen: Brauchst du eine Aussage, Verneinung oder Frage?
  3. Form kontrollieren: Passt am, is oder are, und steht danach going to + Infinitiv?
Beispiel

Situation: Ben hat bereits beschlossen, am Wochenende Fußball zu spielen.

  • Plan erkannt: Das Going-to-Future passt.
  • Subjekt: Ben entspricht he, also brauchst du is.
  • Vollverb: Der Infinitiv lautet play.
  • Ergebnis: Ben is going to play football this weekend.

Als Frage lautet der Satz: Is Ben going to play football this weekend?

Teste dich
Frage 1 von 2MittelMia und Noah haben eine Reise für den nächsten Sommer geplant. Welcher Satz ist richtig?
Lösung: They are going to travel next summer. — Ein vorher gefasster Plan passt zum Going-to-Future. Nach they steht are, nach going to der Infinitiv travel.
Frage 2 von 2SchwerDu sollst ausdrücken, dass Mia nicht vorhat, den Vertrag zu unterschreiben. Welcher Satz erfüllt die Aufgabe?
Lösung: Mia is not going to sign the contract. — Bei Mia verwendest du is. Not steht zwischen is und going to; danach folgt der Infinitiv sign.
Karteikasten
Karteikasten

Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.

Alles auf einen Blick
Mindmap
  • Going-to-Future
    • Verwendung
      • vorher gefasster Plan
      • Prognose mit konkretem Anzeichen
    • Bildung
      • am, is oder are
      • going to
      • Infinitiv
    • Satzarten
      • Aussage
      • Verneinung mit not
      • Frage mit vorangestelltem to be
    • Abgrenzung
      • Present Progressive für gegenwärtigen Verlauf
      • Will-Future für typische spontane Entscheidungen oder allgemeine Vermutungen
Abschluss-Check
Teste dich
Frage 1 von 3LeichtWelcher Baustein folgt direkt auf going to?
Lösung: Der Infinitiv des Vollverbs — Das vollständige Grundmuster lautet am/is/are + going to + Infinitiv.
Frage 2 von 3MittelWelche Verneinung ist korrekt?
Lösung: We aren't going to go camping this weekend.Aren't ist die Kurzform von are not. Danach folgen going to und der Infinitiv go.
Frage 3 von 3SchwerDu siehst ein sehr schnell fahrendes Auto direkt auf ein Hindernis zufahren. Welche Aussage und Begründung passen zusammen?
Lösung: It is going to crash. – Gegenwärtige Anzeichen stützen die Prognose. — Weil die Gefahr jetzt erkennbar ist, passt das Going-to-Future als begründete Prognose.

Wenn du bei einem Satz zuerst die gemeinte Situation prüfst und erst danach die Form bildest, vermeidest du den häufigsten Fehler: Ein Zukunftsausdruck allein ist kein zuverlässiges Signalwort.

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