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Präsentation auf Englisch: Aufbau und Redemittel

Präsentation auf Englisch: Aufbau und Redemittel
Präsentation auf Englisch: Aufbau und Redemittel
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Eine englische Präsentation besteht aus Introduction, Main part und Conclusion. Du führst dein Publikum mit passenden Redemitteln durch diese drei Teile, sprichst möglichst frei und nutzt Folien oder Stichwortkarten nur als Unterstützung.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!

Deinen Vortrag vorbereiten

Bevor du englische Sätze formulierst, klärst du Thema, Publikum und Ziel. Frage dich:

  1. Worüber spreche ich? Wähle ein Thema, das du verstehst und sprachlich bewältigen kannst.
  2. Wer hört zu? Passe Wortschatz, Erklärungen und Begrüßung an dein Publikum an.
  3. Was soll hängen bleiben? Formuliere eine klare Kernaussage.
  4. Welche Informationen brauche ich? Sammle die wichtigsten Inhalte und dokumentiere die verwendeten Quellen.
  5. Wie viel Zeit habe ich? Übe den Vortrag mit Zeitmessung.

Für einen kurzen Schulvortrag sind drei logisch geordnete Kernpunkte oft gut überschaubar. Schreibe auf Karteikarten nur Stichwörter, Übergänge und schwierige Formulierungen. So helfen dir die Karten, ohne dass du ganze Sätze abliest.

Merke

Klare und sichere Sprache ist nützlicher als unnötig komplizierte Sprache. Ein Fehler ist kein Grund, den Vortrag abzubrechen.

Für eine mediengestützte Präsentation eignet sich diese Reihenfolge:

  • Titelfolie
  • Überblick über den Ablauf
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
  • Angaben zu verwendeten Quellen
Teste dich
Frage 1 von 2LeichtWelche Vorbereitung unterstützt freies Sprechen am besten?
Lösung: Stichwortkarten erstellen und den Vortrag mehrmals laut üben — Stichwörter geben Orientierung. Lautes Üben zeigt dir zusätzlich, ob Ablauf, Sprache und Vortragsdauer funktionieren.
Frage 2 von 2MittelDu kennst dein Thema gut, bist aber sprachlich noch unsicher. Was ist sinnvoll?
Lösung: Klare, beherrschbare Formulierungen wählen und wichtige Übergänge üben — Eine klare Gliederung und sichere Redemittel entlasten dich beim Sprechen. Fachbegriffe verwendest du nur, wenn du sie erklären kannst.
Mit einer klaren Einleitung beginnen

Die Introduction begrüßt das Publikum, nennt das Thema und macht den Ablauf hörbar. Ein passendes Bild, eine kurze Frage oder ein Alltagsbeispiel kann zusätzlich Interesse wecken.

Eine informelle Begrüßung für die Klasse lautet:

  • Good morning, everyone.

In einer formelleren Situation passt:

  • Good morning, ladies and gentlemen.

Danach stellst du Thema, Ziel und Aufbau vor:

  • Today, I would like to talk about …
  • The topic of my presentation is …
  • The purpose of this presentation is to …
  • My presentation consists of three parts.
  • First, I will … Then … After that … And finally …

Wenn Fragen erst am Ende beantwortet werden sollen, kündigst du das an:

  • I’ll gladly answer your questions at the end.
Beispiel

Du hältst einen Vortrag über längere Öffnungszeiten der Schulbibliothek:

Good morning, everyone. Today, I would like to talk about longer opening hours for our school library. My presentation consists of three parts. First, I will explain the current situation. Then, I will discuss possible advantages. Finally, I will consider one possible challenge. I’ll gladly answer your questions at the end.

Der Einstieg erfüllt vier Aufgaben: Er begrüßt das Publikum, nennt das Thema, kündigt die Gliederung an und erklärt den Umgang mit Fragen.

Teste dich
Frage 1 von 1MittelWelche Ergänzung macht diesen Einstieg vollständig: Good morning, everyone. Today, I would like to talk about school clubs. …?
Lösung: First, I will present three clubs, then I will compare them, and finally I will give my recommendation. — Nach Begrüßung und Thema braucht das Publikum eine kurze Vorschau auf die Reihenfolge der Hauptpunkte.
Den Hauptteil hörbar gliedern

Im Main part erklärst du deine Kernpunkte. Übergänge zeigen dem Publikum, ob du einen neuen Aspekt beginnst, ein Beispiel gibst oder etwas zusammenfasst.

Einen neuen Punkt beginnen

  • Let’s now turn to …
  • Now let’s take a look at …
  • This leads me to my next point, which is …
  • Another important aspect is …

Erklären und verbinden

  • In other words, … – etwas anders ausdrücken
  • In addition, … – einen weiteren Gedanken ergänzen
  • On the one hand … on the other hand … – zwei Seiten gegenüberstellen
  • As I mentioned before, … – auf einen früheren Punkt zurückkommen

Ein Beispiel geben

  • To give you an example, …
  • To illustrate this point, …
Beispiel

So kann der Bibliotheksvortrag weitergehen:

Let’s now turn to the possible advantages. A longer opening time could give students more time to read or work. To give you an example, they could use the library between two lessons. On the other hand, the school would have to consider who supervises the room. This leads me to my final point.

Die Formulierungen verbinden Behauptung, Beispiel, Gegenargument und Übergang. Das Publikum kann dem Gedankengang dadurch leichter folgen.

Lückentext

Wähle in jeder Lücke die passende Form und prüfe anschließend deine Antworten.

Eine Präsentation beginnt mit der . Mit leitest du ein Beispiel ein. kündigt einen Übergang an. Der letzte Teil heißt .

Lösungen: Lücke 1: Introduction; Lücke 2: To give you an example; Lücke 3: This leads me to my next point; Lücke 4: Conclusion. Prüfe die Funktion jeder Formulierung: Einstieg, Beispiel, Übergang oder Schluss.
Bilder, Diagramme und Folien erklären

Ein Bild oder Diagramm soll deine Aussage verständlicher machen. Zeige ein Medium nicht nur, sondern sage, was das Publikum daran erkennen soll.

Passende Redemittel sind:

  • This picture shows …
  • If you look at this chart, you can see that …
  • As you can see, …
  • What stands out in this table is …
  • There has been a slight increase in …
  • There has been a strong decrease in …

Slight bezeichnet eine geringe, strong eine deutliche und steady eine stetige Veränderung. Verwende solche Wörter nur, wenn die dargestellten Daten diese Beschreibung tatsächlich stützen.

Beispiel

If you look at this chart, you can see the results of our class survey. What stands out is the difference between the first and the second option.

Der erste Satz erklärt, was dargestellt wird. Der zweite lenkt die Aufmerksamkeit auf einen auffälligen Vergleich, ohne jede Zahl vorzulesen.

Folien unterstützen dein Sprechen, ersetzen es aber nicht. Verwende gut erkennbare Bilder und wenige Stichpunkte. Als praktische Orientierung eignen sich drei bis vier Stichpunkte pro Folie. Die genaue Gestaltung hängt jedoch von Inhalt und Situation ab.

Merke

Benenne bei einer Grafik zuerst, was sie zeigt. Erkläre danach, welcher Befund für dein Thema wichtig ist.

Teste dich
Frage 1 von 1MittelAuf einer Folie ist ein Diagramm zu sehen. Welcher Satz hilft dem Publikum am meisten?
Lösung: If you look at this chart, you can see that the second value is higher than the first. — Eine gute Bild- oder Diagrammbeschreibung lenkt die Aufmerksamkeit auf die Aussage, die für den Vortrag wichtig ist.
Fragen und Probleme bewältigen

Lege vor dem Vortrag fest, wann du Fragen beantworten möchtest. Beide Varianten sind möglich.

Fragen sofort zulassen:

  • Please feel free to ask questions.
  • Does anyone have any questions before I move on?

Fragen bis zum Ende zurückstellen:

  • There will be time for questions at the end.
  • Perhaps we can look at that point a little later.

Wenn du eine Frage akustisch oder inhaltlich nicht verstanden hast, bitte ruhig um Wiederholung:

  • Sorry, I didn’t get that. Could you please repeat the question?

Du kannst eine Antwort mit einem Bezug zum Vortrag beginnen:

  • As I mentioned before, …
  • To answer your question, …

Auch bei einem technischen Problem hilft ein vorbereiteter Satz:

  • I’m sorry, but it seems that the projector isn’t working.
  • Could someone please help me with this?
  • We are going to continue in a minute.
Gut zu wissen

Achte auf häufige Verwechslungen: Ein Projektor heißt auf Englisch projector, nicht beamer. Das Publikum ist the audience, und das Thema deiner Präsentation ist meist the topic. Außerdem bedeutet must not „nicht dürfen“, während do not have to „nicht müssen“ bedeutet.

Teste dich
Frage 1 von 3MittelEine Person fragt während deines Vortrags nach einem Inhalt, den du erst später erklärst. Wie reagierst du passend?
Lösung: I’ll come back to this question in the next part of my presentation. — Du würdigst die Frage und nennst transparent, wann die Antwort folgt.
Frage 2 von 3SchwerDu hast eine Frage nicht verstanden. Welche Reaktion ist am sichersten?
Lösung: Sorry, I didn’t get that. Could you please repeat the question? — Bitte um Wiederholung, bevor du antwortest. Das ist klarer und professioneller als eine Antwort auf eine nur vermutete Frage.
Frage 3 von 3SchwerWährend deines Vortrags fällt der Projektor aus. Wie reagierst du passend?
Lösung: I’m sorry, but it seems that the projector isn’t working. Could someone please help me with this? — Benenne das Problem ruhig und bitte klar um Hilfe. So weiß das Publikum auch ohne Bild oder Zeigehandlung, warum der Vortrag kurz unterbrochen wird.
Zusammenfassen und sicher abschließen

Die Conclusion wiederholt die Kernaussagen in knapper Form. Sie darf ein begründetes Fazit, einen Ausblick, eine Empfehlung oder einen Appell enthalten. Beginne dort aber keine neue sachliche Hauptargumentation.

Geeignete Formulierungen sind:

  • In conclusion, …
  • To sum up the main points, …
  • All in all, …
  • Weighing the pros and cons, I come to the conclusion that …
  • I would like to encourage you to …
  • Thank you for your attention.
  • Does anyone have any questions?
Beispiel

Der Bibliotheksvortrag kann so enden:

In conclusion, longer opening hours could give students more time to read and work. However, the school would also have to organize supervision. All in all, the idea is worth considering. Thank you for your attention. Does anyone have any questions?

Der Schluss greift die beiden Seiten des Hauptteils wieder auf, formuliert ein vorsichtiges Fazit und öffnet die Fragerunde. Er führt kein neues Hauptargument ein.

Übe den vollständigen Vortrag anschließend laut. Prüfe dabei:

  • Ist die Reihenfolge klar?
  • Passen alle Beispiele zur Kernaussage?
  • Sind die Folien aus größerer Entfernung lesbar?
  • Sprichst du deutlich und in angemessenem Tempo?
  • Schaust du regelmäßig zum Publikum?
  • Bleibst du innerhalb der vorgegebenen Zeit?
Teste dich
Frage 1 von 1MittelWelcher Abschluss ist vollständig und gut gegliedert?
Lösung: In conclusion, these are the two main advantages. Thank you for your attention. Does anyone have any questions? — Ein guter Schluss fasst die Kernaussage zusammen, beendet den Vortrag höflich und klärt, ob Fragen möglich sind.
Karteikasten
Karteikasten

Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.

Alles auf einen Blick
Mindmap
  • Englische Präsentation
    • Vorbereitung
      • Thema, Publikum und Ziel klären
      • Stichwörter notieren und mit Zeitmessung üben
    • Introduction
      • begrüßen, Thema nennen und Ablauf ankündigen
      • Interesse mit Frage, Bild oder Beispiel wecken
    • Main part
      • Kernpunkte logisch ordnen
      • Übergänge, Beispiele und Medien erklären
    • Conclusion
      • Kernaussagen ohne neue Hauptargumente zusammenfassen
      • danken und Fragen ermöglichen
    • Vortrag
      • deutlich, möglichst frei und zum Publikum gewandt sprechen
      • auf Fragen und Probleme ruhig reagieren
Abschluss-Check
Teste dich
Frage 1 von 3LeichtWelche drei Teile bilden die Grundstruktur einer englischen Präsentation?
Lösung: Introduction, Main part und Conclusion — Die drei Grundteile sind Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Frage 2 von 3MittelDu möchtest vom ersten zum zweiten Kernpunkt wechseln. Welche Formulierung passt?
Lösung: This leads me to my next point, which is … — Ein Übergangssatz macht die Gliederung für das Publikum hörbar.
Frage 3 von 3SchwerDu planst eine kurze Präsentation. Welche Kombination unterstützt einen verständlichen Vortrag am besten?
Lösung: Wenige Stichpunkte, klare Übergänge, erklärte Visualisierungen und vorheriges lautes Üben — Verständlichkeit entsteht durch eine klare Struktur, sichere Sprache, gezielt erklärte Medien und Übung. Akzentfreiheit ist dafür nicht erforderlich.

Wenn du alle drei Aufgaben begründen kannst, kannst du den Aufbau planen, passende Redemittel auswählen und dein Publikum sicher durch einen englischen Vortrag führen.

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