Geschichte

Amerikanische Revolution: Ursachen und Folgen

Amerikanische Revolution: Ursachen und Folgen
Amerikanische Revolution: Ursachen und Folgen
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Die Amerikanische Revolution löste die dreizehn britischen Kolonien in Nordamerika vom Britischen Empire. Aus einem Streit über Steuern und politische Mitbestimmung entstand ab 1775 ein Krieg. Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 begründete die Loslösung mit natürlichen Rechten; Großbritannien erkannte die neuen Vereinigten Staaten 1783 an.

Revolution und Unabhängigkeitskrieg sind dabei nicht genau dasselbe: Der Krieg dauerte von 1775 bis 1783. Die Revolution umfasst auch den politischen Wandel von Kolonien zu einer Republik und wird deshalb häufig von 1763 bis 1783, manchmal bis zur neuen Staatsordnung von 1787 bis 1789 betrachtet.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!

Warum gerieten Großbritannien und die Kolonien in Konflikt?

Stell dir vor, eine weit entfernte Regierung verlangt neue Abgaben von dir, während du bei ihren Entscheidungen nicht vertreten bist. Genau daran entzündete sich nach 1763 der Streit zwischen Großbritannien und seinen Kolonien.

Die Kolonien hatten eigene gewählte Versammlungen, die sogenannten Assemblies. Sie regelten viele Angelegenheiten selbst und entschieden unter anderem über örtliche Steuern. Dadurch waren die Kolonisten politische Selbstverwaltung gewohnt.

Nach dem Siebenjährigen Krieg war Großbritannien hoch verschuldet. Die Regierung wollte die Kolonien stärker kontrollieren und an den Kosten des Imperiums beteiligen. Sie erließ neue Abgaben und setzte Handelsregeln strenger durch. Hinzu kam die Proklamation von 1763: Sie untersagte Siedlungen westlich der Appalachen, um weitere Konflikte mit indigenen Völkern zu verhindern. Viele Siedler und Landspekulanten empfanden das als Eingriff in ihre Interessen.

Definition

Repräsentation

Repräsentation bedeutet politische Vertretung: Gewählte Abgeordnete sprechen und entscheiden für die Menschen, die sie vertreten. Die Kolonisten hatten eigene Versammlungen, aber keine gewählten Vertreter im britischen Parlament in London.

Der Ruf „No taxation without representation“ bedeutete daher: keine Besteuerung ohne politische Vertretung. Die Kolonisten lehnten nicht jede Steuer grundsätzlich ab. Sie bestritten vor allem das Recht des Londoner Parlaments, ihnen ohne ihre Mitwirkung Abgaben aufzuerlegen.

Zu den umstrittenen Maßnahmen gehörten der Sugar Act von 1764 und der Stamp Act von 1765. Die Stempelsteuer betraf viele Drucksachen und Rechtsdokumente unmittelbar. Boykotte britischer Waren, Protestversammlungen und kolonienübergreifende Absprachen stärkten den Widerstand.

Merke

Langfristige Selbstverwaltung traf auf stärkere britische Kontrolle. Kriegsschulden, Abgaben, Handelsbeschränkungen und fehlende Repräsentation machten daraus einen politischen Grundkonflikt.

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Frage 1 von 2LeichtWas drückte „No taxation without representation“ aus?
Lösung: Die Kolonisten wollten nicht ohne politische Vertretung in London besteuert werden. — Anfangs ging es vor allem um Rechte innerhalb des britischen Reiches. Die Forderung nach vollständiger Trennung setzte sich erst später durch.
Frage 2 von 2MittelWarum verschärfte sich der Konflikt gerade nach 1763?
Lösung: Großbritannien wollte nach dem Krieg neue Einnahmen und setzte seine Kontrolle strenger durch. — Großbritanniens Schulden und die Neuordnung des Imperiums trafen auf Kolonien, die an weitgehende Selbstverwaltung gewöhnt waren.
Wie wurde aus Protest eine Rebellion?

Die Eskalation verlief schrittweise. Einzelne britische Zugeständnisse lösten den Grundkonflikt nicht, weil London weiterhin das Recht beanspruchte, für die Kolonien zu entscheiden.

Am 5. März 1770 schossen britische Soldaten in Boston in eine aufgebrachte Menge und töteten fünf Menschen. Patrioten bezeichneten das Ereignis als Boston Massacre und nutzten es zur Mobilisierung gegen die britische Herrschaft.

Der Tea Act von 1773 verbilligte den Tee der britischen Ostindien-Kompanie. Dennoch lehnten viele Kolonisten ihn ab: Wer den Tee kaufte, akzeptierte aus ihrer Sicht zugleich das britische Besteuerungsrecht. Am 16. Dezember 1773 warfen als Indigene verkleidete Gegner der britischen Politik Teeladungen in den Bostoner Hafen. Diese Aktion heißt Boston Tea Party.

Großbritannien antwortete 1774 mit Strafgesetzen, die in den Kolonien als Intolerable Acts, also „unerträgliche Gesetze“, bekannt wurden. Unter anderem wurde der Hafen von Boston geschlossen und die Selbstverwaltung von Massachusetts eingeschränkt.

Die Strafe sollte Massachusetts isolieren. Sie bewirkte jedoch mehr Zusammenhalt: Delegierte aus zwölf Kolonien trafen sich 1774 zum Ersten Kontinentalkongress. Sie erklärten ihre Rechte und organisierten einen gemeinsamen Boykott.

Beispiel

Eine Eskalationskette erklären:

  1. Großbritannien behielt die Teesteuer als Zeichen seines Besteuerungsrechts bei.
  2. Kolonisten zerstörten bei der Boston Tea Party britischen Tee.
  3. London reagierte mit Strafgesetzen gegen Massachusetts.
  4. Andere Kolonien sahen ihre eigenen Rechte bedroht und solidarisierten sich.
  5. Der Widerstand wurde dadurch kolonienübergreifend organisiert.

Der entscheidende Gedanke lautet: Harte Gegenmaßnahmen beendeten den Protest nicht, sondern verbanden zuvor getrennt handelnde Kolonien.

Im April 1775 sollten britische Truppen Waffenlager in Concord räumen und führende Rebellen festnehmen. Bei Lexington trafen sie auf Milizionäre. Wer den ersten Schuss abgab, blieb ungeklärt. Die Gefechte von Lexington und Concord markieren den Beginn des Unabhängigkeitskriegs.

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Frage 1 von 1MittelWelche Folge der britischen Strafgesetze war für die Revolution besonders wichtig?
Lösung: Die Kolonien organisierten ihren Widerstand stärker gemeinsam. — Die Reaktion Londons verwandelte einen regionalen Konflikt zunehmend in eine gemeinsame Auseinandersetzung der Kolonien mit der britischen Herrschaft.
Warum erklärten die Kolonien ihre Unabhängigkeit?

Auch nach Beginn der Kämpfe war die vollständige Trennung nicht für alle selbstverständlich. Der Zweite Kontinentalkongress unternahm 1775 noch einen letzten Versöhnungsversuch. Gleichzeitig stellte er eine Kontinentalarmee auf und ernannte George Washington zum Oberbefehlshaber.

Anfang 1776 warb Thomas Paine in seiner Schrift Common Sense öffentlich für eine Republik und die Trennung vom Mutterland. Damit wurde die Unabhängigkeit für viele Menschen zu einer vorstellbaren politischen Lösung.

Am 2. Juli 1776 stimmte der Kontinentalkongress für die Unabhängigkeit. Am 4. Juli 1776 nahm er die vor allem von Thomas Jefferson entworfene Unabhängigkeitserklärung an.

Definition

Naturrechte

Naturrechte sind Rechte, die Menschen nicht erst von einer Regierung erhalten. Nach der Erklärung besitzt der Mensch grundlegende Rechte, darunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.

Die Argumentation der Erklärung lässt sich als Gedankenkette lesen:

  1. Menschen besitzen grundlegende, unveräußerliche Rechte.
  2. Regierungen sollen diese Rechte schützen.
  3. Rechtmäßige Herrschaft beruht auf der Zustimmung der Regierten.
  4. Verletzt eine Regierung dauerhaft ihren Zweck, darf das Volk sie verändern oder absetzen.
  5. Eine Liste von Vorwürfen sollte zeigen, dass König George III. die Rechte der Kolonisten verletzt hatte.
  6. Daher erklärten sich die Kolonien zu freien und unabhängigen Staaten.
Definition

Volkssouveränität

Volkssouveränität bedeutet, dass die rechtmäßige politische Macht vom Volk ausgeht. Herrschaft wird damit nicht durch die Abstammung eines Königs, sondern durch die Zustimmung der Regierten begründet.

Merke

Die Unabhängigkeitserklärung verkündete nicht nur die Trennung von Großbritannien. Sie begründete, warum eine Regierung ihre Macht rechtfertigen muss und unter welchen Bedingungen Widerstand legitim sein kann.

Anspruch und Wirklichkeit

Die Sprache der Erklärung erhob einen allgemeinen Anspruch auf Freiheit und Gleichheit. In der politischen Wirklichkeit galten diese Rechte jedoch nicht für alle gleichermaßen. Frauen blieben von direkter politischer Beteiligung weitgehend ausgeschlossen. Versklavte Menschen lebten weiterhin in Unfreiheit. Indigene Völker wurden verdrängt, bekämpft und nicht als gleichberechtigte Mitglieder der neuen Ordnung anerkannt.

Dieser Widerspruch macht die Erklärung nicht bedeutungslos. Ihre universale Sprache bot späteren Reformbewegungen vielmehr einen Maßstab, an dem sie die tatsächlichen Verhältnisse kritisieren konnten.

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Frage 1 von 2LeichtWorauf beruht rechtmäßige Herrschaft nach der Unabhängigkeitserklärung?
Lösung: Auf der Zustimmung der Regierten und dem Schutz ihrer Rechte. — Die Erklärung verbindet Naturrechte, Zustimmung der Regierten und ein Widerstandsrecht gegen dauerhaft verletzte Rechte.
Frage 2 von 2SchwerEine Regierung wird gewählt, hebt danach aber willkürlich Grundrechte auf. Welcher Gedanke der Erklärung eignet sich am besten zur Kritik?
Lösung: Regierungen sind nur legitim, wenn sie die Rechte der Menschen schützen. — Der entscheidende Maßstab ist nicht allein, wie eine Regierung eingesetzt wurde, sondern ob sie ihren Zweck erfüllt und grundlegende Rechte schützt.
Wie gewannen die Kolonien den Krieg?

Die britische Armee war professionell und verfügte über große militärische Mittel. Die Kontinentalarmee musste dagegen erst aufgebaut und versorgt werden. Der amerikanische Sieg war deshalb keineswegs sicher.

Zeitstrahl
  1. 1763Großbritannien ordnet sein Imperium nach dem Siebenjährigen Krieg neu.
  2. 1773Die Boston Tea Party verschärft den Konflikt.
  3. 1775Bei Lexington und Concord beginnen die offenen Kämpfe.
  4. 1776Der Kongress nimmt die Unabhängigkeitserklärung an.
  5. 1777Der amerikanische Erfolg bei Saratoga wird zum Wendepunkt.
  6. 1778Frankreich schließt ein Bündnis mit den USA.
  7. 1781Britische Truppen kapitulieren bei Yorktown.
  8. 1783Großbritannien erkennt im Frieden von Paris die Unabhängigkeit an.

Der Erfolg bei Saratoga 1777 war militärisch und diplomatisch entscheidend. Er überzeugte Frankreich davon, 1778 ein Bündnis mit den USA einzugehen. Frankreich stellte Geld, Waffen, Soldaten und besonders Seemacht bereit. Auch Spanien und die Niederlande griffen in den Konflikt gegen Großbritannien ein.

1781 schnitt ein französischer Seesieg in der Chesapeake Bay britische Truppen bei Yorktown von Nachschub und Verstärkung ab. Amerikanische und französische Landtruppen schlossen die Armee unter Lord Cornwallis ein. Am 19. Oktober 1781 kapitulierten die Briten bei Yorktown.

Die Kapitulation beendete nicht sofort den Krieg, entschied ihn aber weitgehend. Im Frieden von Paris erkannte Großbritannien am 3. September 1783 die Unabhängigkeit der USA an.

Beispiel

Warum war Saratoga ein Wendepunkt?

Ein einzelner Sieg erklärt das Kriegsende nicht direkt. Die vollständige Wirkungskette lautet:

Saratoga zeigte, dass die amerikanische Seite militärisch bestehen konnte. Das erhöhte Frankreichs Bereitschaft zum Bündnis. Französische Hilfe begrenzte die britische Seeherrschaft. Dadurch konnten britische Truppen bei Yorktown zu Land und zu Wasser eingeschlossen werden.

Saratoga war also besonders wichtig, weil ein militärischer Erfolg eine internationale Bündnisentscheidung auslöste.

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Frage 1 von 1MittelWelche Erklärung verbindet Saratoga sinnvoll mit Yorktown?
Lösung: Saratoga förderte das französische Bündnis, dessen Seemacht später die Einschließung bei Yorktown ermöglichte. — Der Zusammenhang führt über Diplomatie und Seemacht: Erfolg bei Saratoga, Bündnis mit Frankreich, Einschränkung britischer Bewegungsfreiheit und schließlich Yorktown.
Was änderte die Revolution – und was blieb ungelöst?

Mit dem Frieden von 1783 war die Unabhängigkeit gesichert, aber noch kein stabiler Bundesstaat geschaffen. Die dreizehn Staaten waren zunächst durch die Konföderationsartikel locker verbunden. Die gemeinsame Regierung konnte wichtige Aufgaben nur begrenzt erfüllen. Kriegsschulden, Inflation und innere Unruhen erhöhten den Reformdruck.

1787 entwarf der Verfassungskonvent in Philadelphia eine neue Verfassung. Sie schuf eine föderale Republik mit einer stärkeren Bundesgewalt. Föderalismus bedeutet hier, dass sich der Bund und die Einzelstaaten staatliche Aufgaben und Befugnisse teilen.

Die Macht wurde außerdem auf Gesetzgebung, Regierung und Rechtsprechung verteilt. Diese Gewaltenteilung sollte verhindern, dass eine Stelle unkontrolliert herrscht. 1789 trat George Washington sein Amt als erster Präsident an.

Politisch war der Wandel tiefgreifend:

  • Aus britischen Kolonien wurden unabhängige Staaten.
  • Eine Republik trat an die Stelle monarchischer Herrschaft.
  • Volkssouveränität und schriftliche Verfassungen sollten politische Macht begründen und begrenzen.
  • Grundrechte und Gewaltenteilung wurden zu wichtigen Prinzipien der neuen Ordnung.

Gesellschaftlich blieb die Revolution begrenzt:

  • Die Sklaverei bestand fort.
  • Frauen erhielten keine allgemeine politische Gleichberechtigung.
  • Indigene Völker wurden weiter verdrängt und bekämpft.
  • Wohlhabende weiße Männer behielten großen politischen und wirtschaftlichen Einfluss.
Gut zu wissen

Ob man den Vorgang als Revolution bezeichnet, hängt vom verwendeten Revolutionsbegriff ab. Die soziale Ordnung wurde nicht vollständig umgestürzt. Die politische Legitimation änderte sich jedoch grundlegend: Nicht mehr ein König „von Gottes Gnaden“, sondern das Volk sollte als Ursprung staatlicher Macht gelten. Deshalb lässt sich die Amerikanische Revolution besonders als politische und verfassungsrechtliche Revolution verstehen.

Beispiel

Ein begründetes Urteil formulieren:

„Die Amerikanische Revolution war politisch grundlegend, aber gesellschaftlich begrenzt. Grundlegend war der Wechsel von der Kolonialherrschaft zu einer Republik, deren Macht durch Volkssouveränität und Verfassung gerechtfertigt wurde. Begrenzt blieb sie, weil Frauen, versklavte Menschen und Indigene von der versprochenen Gleichheit ausgeschlossen waren.“

Ein gutes Urteil nennt also zuerst den Maßstab, belegt beide Seiten und formuliert anschließend eine abgewogene Schlussfolgerung.

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Frage 1 von 2MittelWelche Aussage beurteilt die Folgen der Revolution am treffendsten?
Lösung: Sie veränderte die politische Ordnung grundlegend, verwirklichte Gleichheit aber nur eingeschränkt. — Ein historisches Urteil muss beides erfassen: den tiefen politischen Wandel und die fortbestehenden gesellschaftlichen Ausschlüsse.
Frage 2 von 2SchwerWarum kann die Staatsgründung nicht mit dem 4. Juli 1776 allein erklärt werden?
Lösung: Erklärung, internationale Anerkennung und Aufbau einer stabilen Verfassungsordnung waren verschiedene Schritte. — 1776 formulierte den politischen Anspruch, 1783 brachte die internationale Anerkennung und die Verfassung von 1787 bereitete die stabilere Bundesordnung vor.
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Alles auf einen Blick
Mindmap
  • Amerikanische Revolution
    • Ursachen
      • Britische Kriegsschulden und stärkere Kontrolle
      • Fehlende Repräsentation der Kolonisten
      • Gewohnte koloniale Selbstverwaltung
    • Eskalation
      • Boykotte und Proteste
      • Boston Tea Party und britische Strafgesetze
      • Lexington und Concord
    • Unabhängigkeit
      • Naturrechte
      • Zustimmung der Regierten
      • Volkssouveränität und Widerstandsrecht
    • Krieg
      • Saratoga und französisches Bündnis
      • Yorktown und britische Kapitulation
      • Anerkennung im Frieden von Paris
    • Staatsgründung
      • Schwache Konföderation
      • Verfassung und Gewaltenteilung
      • Washington als erster Präsident
    • Widerspruch
      • Universaler Anspruch auf Freiheit und Gleichheit
      • Ausschluss von Frauen, Versklavten und Indigenen
Abschluss-Check
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Frage 1 von 3LeichtWelches Ereignis markiert den Beginn der offenen Kämpfe im Unabhängigkeitskrieg?
Lösung: Die Gefechte von Lexington und Concord 1775. — Die Protestphase eskalierte im April 1775 bei Lexington und Concord zum offenen Krieg.
Frage 2 von 3MittelWelche Reihenfolge bildet die Entwicklung sinnvoll ab?
Lösung: Steuer- und Repräsentationskonflikt, kolonienweiter Protest, Krieg, Unabhängigkeitserklärung, britische Anerkennung. — Der Konflikt begann mit stärkerer britischer Kontrolle, weitete sich zum gemeinsamen Protest und Krieg aus und endete 1783 mit der Anerkennung der USA.
Frage 3 von 3SchwerWelches Urteil berücksichtigt Anspruch und Wirklichkeit der Revolution am besten?
Lösung: Sie begründete Herrschaft neu mit Rechten und Volkssouveränität, ließ aber große Gruppen von politischer Freiheit und Gleichheit ausgeschlossen. — Die Revolution verband zukunftsweisende politische Prinzipien mit deutlichen gesellschaftlichen Grenzen. Ein überzeugendes Urteil belegt beide Seiten.

Prüfe dich zum Schluss selbst: Kannst du die Kette britische Neuordnung → Protest → Strafmaßnahmen → gemeinsamer Widerstand → Krieg → Unabhängigkeit → Verfassungsordnung erklären und an mindestens drei Ereignissen belegen? Dann hast du nicht nur Daten gelernt, sondern den historischen Zusammenhang verstanden.

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