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Kryptologie: Verschlüsselung und Signaturen verstehen

Kryptologie: Verschlüsselung und Signaturen verstehen
Kryptologie: Verschlüsselung und Signaturen verstehen
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Kryptologie beschäftigt sich damit, Informationen zu schützen und Schutzverfahren auf ihre Sicherheit zu prüfen. Dabei geht es nicht nur um geheime Nachrichten: Auch unbemerkte Veränderungen und gefälschte Absender sollen verhindert oder erkannt werden.

Auf dieser Seite lernst du die Grundideen an der Caesar-Chiffre kennen. Danach vergleichst du symmetrische und asymmetrische Verfahren und untersuchst, warum öffentliche Schlüssel geprüft werden müssen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!

Was Kryptologie schützen soll

Stell dir vor, du sendest eine Nachricht über einen Kanal, den andere beobachten oder manipulieren können. Je nach Situation brauchst du unterschiedliche Arten von Schutz.

Definition

Vertraulichkeit

Nur berechtigte Personen können den Inhalt einer Nachricht lesen. Verschlüsselung dient vor allem diesem Ziel.

Definition

Integrität

Es lässt sich erkennen, ob Daten nachträglich verändert wurden.

Definition

Authentizität

Die behauptete Herkunft einer Nachricht oder die Identität eines Kommunikationspartners lässt sich prüfen.

Definition

Verbindlichkeit

Die Urheberschaft soll eindeutig nachweisbar sein und später nicht einfach bestritten werden können.

Nicht jede Anwendung muss alle vier Ziele erfüllen. Eine verschlüsselte Nachricht kann beispielsweise vertraulich sein, ohne dass ihre Herkunft bereits zuverlässig feststeht.

Beispiel

Bob erhält eine verschlüsselte Nachricht, die angeblich von Alice stammt. Die Verschlüsselung kann verhindern, dass Eve den Inhalt mitliest. Ohne eine zusätzliche Prüfung weiß Bob aber noch nicht sicher, ob wirklich Alice die Nachricht gesendet hat.

Teste dich
Frage 1 von 2LeichtWelches Schutzziel wird hauptsächlich durch das Verschlüsseln einer Nachricht verfolgt?
Lösung: Vertraulichkeit — Verschlüsselung soll den Inhalt für Unbefugte unlesbar machen und schützt damit vor allem die Vertraulichkeit.
Frage 2 von 2MittelEine Nachricht kommt lesbar an, aber eine Veränderung während der Übertragung soll auffallen. Welches Ziel steht im Mittelpunkt?
Lösung: Integrität — Integrität bedeutet, dass Manipulationen an den Daten erkennbar sind.
Wie Kryptographie und Kryptoanalyse zusammenarbeiten

Kryptologie ist der Oberbegriff für zwei eng verbundene Arbeitsgebiete.

Definition

Kryptographie

Kryptographie entwickelt und verwendet Verfahren, die Informationen beispielsweise durch Verschlüsselung oder digitale Signaturen schützen.

Definition

Kryptoanalyse

Kryptoanalyse untersucht kryptographische Verfahren auf Stärken und Schwächen. Sie versucht auch, geschützte Informationen ohne den vorgesehenen Schlüssel zu erschließen.

Kryptoanalyse ist deshalb nicht bloß das Gegenteil der Kryptographie. Sie hilft dabei, Schwachstellen vor dem praktischen Einsatz eines Verfahrens zu entdecken. Neue Schutzverfahren und neue Angriffe treiben die Kryptologie gemeinsam weiter.

Wichtige Grundbegriffe sind:

  • Klartext: die ursprüngliche lesbare Information;
  • Chiffretext oder Geheimtext: das Ergebnis der Verschlüsselung;
  • Chiffrieren: Klartext in Chiffretext umwandeln;
  • Dechiffrieren: Chiffretext mit dem vorgesehenen Verfahren wieder in Klartext umwandeln;
  • Schlüssel: eine Information, die festlegt, wie ein Verfahren die Daten verarbeitet.
Merke

Ein Verfahren sollte nicht allein deshalb sicher sein, weil seine Funktionsweise geheim bleibt. Entscheidend ist die Geheimhaltung des Schlüssels.

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Frage 1 von 2LeichtWer entwickelt Schutzverfahren?
Lösung: die Kryptographie — Kryptographie konstruiert Schutzverfahren. Kryptoanalyse prüft deren Sicherheit und sucht nach Schwächen.
Frage 2 von 2MittelWarum gehört Kryptoanalyse zur Verbesserung der Sicherheit?
Lösung: Sie kann Schwächen eines Verfahrens vor seinem Einsatz sichtbar machen. — Ein Verfahren kann gezielt verbessert oder verworfen werden, wenn eine Analyse seine Schwachstellen aufdeckt.
Wie du die Caesar-Chiffre anwendest und angreifst

Die Caesar-Chiffre ersetzt jeden Buchstaben durch einen Buchstaben in festem Abstand. Bei einer Verschiebung um drei gilt beispielsweise A → D, B → E und am Ende des Alphabets X → A.

Beispiel

Der Schlüssel ist die Verschiebung um drei. Für HALLO gehst du bei jedem Buchstaben drei Stellen weiter:

  • H → K
  • A → D
  • L → O
  • L → O
  • O → R

Damit wird HALLO → KDOOR.

Zum Entschlüsseln gehst du bei jedem Zeichen drei Stellen zurück. So entsteht aus KDOOR wieder HALLO.

Die Caesar-Chiffre ist symmetrisch: Sender und Empfänger verwenden denselben Schlüssel. Sie ist trotzdem unsicher. Bei einem Alphabet mit 26 Buchstaben gibt es nur 25 von der unveränderten Schrift verschiedene Verschiebungen. Ein Angreifer kann sie systematisch durchprobieren und prüfen, bei welcher ein sinnvoller Text entsteht.

Sprachmuster helfen zusätzlich. Häufige Buchstaben, typische Wortformen und Doppelbuchstaben können auf den Klartext hinweisen.

Merke

Ein großer Geheimtext ist nicht automatisch sicher. Entscheidend sind das Verfahren, der Schlüsselraum und die erkennbaren Muster.

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Frage 1 von 2MittelVerschlüssele CODE mit einer Verschiebung um drei.
Lösung: FRGHC → F, O → R, D → G und E → H. Daher lautet der Chiffretext FRGH.
Frage 2 von 2MittelWie kannst du KDOOR bei unbekanntem Caesar-Schlüssel angreifen?
Lösung: Alle Verschiebungen systematisch testen und die Ergebnisse auf sinnvolle Sprache prüfen. — Die geringe Zahl möglicher Verschiebungen macht vollständiges Probieren praktikabel. Sprachmuster zeigen, welches Ergebnis plausibel ist.
Wie sich symmetrische und asymmetrische Verfahren unterscheiden

Bei einem symmetrischen Verfahren teilen Alice und Bob ein gemeinsames Geheimnis. Das funktioniert gut, wenn sie den Schlüssel vorher sicher austauschen können. Über einen unsicheren Kanal könnte ein Angreifer den Schlüssel jedoch abfangen.

Asymmetrische Verfahren verwenden stattdessen ein Schlüsselpaar:

  • Der öffentliche Schlüssel darf verteilt und kopiert werden.
  • Der private Schlüssel bleibt beim Besitzer geheim.

Will Bob vertraulich an Alice senden, verschlüsselt er mit Alices öffentlichem Schlüssel. Entschlüsseln kann Alice mit ihrem privaten Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel allein reicht dafür nicht aus.

FrageSymmetrisches VerfahrenAsymmetrisches Verfahren
Welche Schlüssel werden verwendet?ein gemeinsamer geheimer Schlüsselöffentlicher und privater Schlüssel
Was muss geheim bleiben?der gemeinsame Schlüsselnur der private Schlüssel
Wo liegt die Schwierigkeit?sicherer Austausch des gemeinsamen Schlüsselssichere Zuordnung des öffentlichen Schlüssels zu seinem Besitzer
Typische Rolleeffiziente Verschlüsselung von NutzdatenSchlüsselaustausch, Verschlüsselung für einen Empfänger, Signaturen oder Authentisierung

Hat nur Alice ein Schlüsselpaar, kann Bob vertraulich an Alice senden. Für vertrauliche Nachrichten in der Gegenrichtung benötigt auch Bob ein eigenes Schlüsselpaar.

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Frage 1 von 2LeichtWelchen Schlüssel verwendet Bob, um eine vertrauliche Nachricht für Alice zu verschlüsseln?
Lösung: Alices öffentlichen Schlüssel — Bob verschlüsselt für die Empfängerin mit ihrem öffentlichen Schlüssel. Alice entschlüsselt mit ihrem privaten Schlüssel.
Frage 2 von 2SchwerViele Personen sollen spontan vertraulich miteinander kommunizieren. Welchen Vorteil bietet ein asymmetrisches System bei der Schlüsselverteilung?
Lösung: Öffentliche Schlüssel dürfen verteilt werden; private Schlüssel müssen nicht vorher gemeinsam ausgetauscht werden. — Der private Schlüssel bleibt beim jeweiligen Besitzer. Dadurch entfällt der vorherige geheime Austausch eines gemeinsamen Schlüssels für jedes Personenpaar.
Was eine digitale Signatur leistet

Verschlüsselung und Signatur erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Verschlüsselung soll vor allem den Inhalt geheim halten. Eine digitale Signatur soll die Herkunft und Unverändertheit einer Nachricht prüfbar machen.

Im vereinfachten Modell läuft eine Signatur so ab:

  1. Alice erzeugt die Signatur mit ihrem privaten Schlüssel.
  2. Sie sendet Nachricht und Signatur an Bob.
  3. Bob prüft die Signatur mit Alices öffentlichem Schlüssel.
  4. Passt die Signatur nicht mehr zur Nachricht, wurde die Nachricht verändert oder die Signatur stammt nicht vom erwarteten privaten Schlüssel.

Diese Darstellung erklärt das Schlüsselprinzip. Technische Einzelheiten praktischer Signaturverfahren gehören nicht zu diesem vereinfachten Modell.

Gut zu wissen

Eine Signatur verschlüsselt die Nachricht nicht automatisch für Bob. Soll die Nachricht zugleich vertraulich und überprüfbar sein, müssen Verschlüsselung und Signatur passend kombiniert werden.

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Frage 1 von 2LeichtWelcher Schlüssel wird im vereinfachten Modell zum Erzeugen von Alices Signatur verwendet?
Lösung: Alices privater Schlüssel — Nur Alice soll über ihren privaten Schlüssel verfügen. Bob nutzt den zugehörigen öffentlichen Schlüssel zur Prüfung.
Frage 2 von 2MittelWas zeigt eine gültig geprüfte Signatur in diesem Modell?
Lösung: Die Nachricht passt zur Signatur des erwarteten privaten Schlüssels und wurde nicht unbemerkt verändert. — Die Prüfung unterstützt Authentizität und Integrität. Für Vertraulichkeit ist zusätzlich eine Verschlüsselung nötig.
Warum öffentliche Schlüssel geprüft werden müssen

Ein öffentlicher Schlüssel darf bekannt sein, muss aber zuverlässig der richtigen Person zugeordnet werden. Sonst kann ein Man-in-the-Middle-Angriff entstehen.

Mallory greift eine Nachricht von Alice an Bob an:

  1. Alice sendet ihren öffentlichen Schlüssel an Bob.
  2. Mallory fängt ihn ab und ersetzt ihn durch einen eigenen Schlüssel.
  3. Bob hält Mallorys Schlüssel irrtümlich für Alices Schlüssel.
  4. Bob verschlüsselt die Nachricht mit dem falschen öffentlichen Schlüssel.
  5. Mallory entschlüsselt sie, kann sie verändern und anschließend mit Alices echtem öffentlichen Schlüssel neu verschlüsseln.
  6. Alice erhält eine Nachricht, deren Manipulation sie ohne weitere Prüfung möglicherweise nicht erkennt.

Asymmetrische Verschlüsselung löst also nicht automatisch die Frage: „Wem gehört dieser öffentliche Schlüssel?“

Ein digitales Zertifikat bestätigt die Zuordnung zwischen einer Identität und einem öffentlichen Schlüssel. Eine Zertifizierungsstelle, kurz CA, beglaubigt diese Zuordnung. Vertrauen ist damit nicht verschwunden, sondern auf die Prüfung und Vertrauenswürdigkeit der Zertifizierungsstelle verlagert.

Eine dezentrale Alternative ist das Web of Trust. Dort beglaubigen Nutzer gegenseitig ihre Schlüssel. Dabei zählt nicht nur die Zahl der Bestätigungen, sondern ob du den prüfenden Personen und ihrer Sorgfalt vertraust.

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Frage 1 von 2MittelWarum verhindert ein ungeprüfter öffentlicher Schlüssel keinen Man-in-the-Middle-Angriff?
Lösung: Ein Angreifer kann seinen Schlüssel als Schlüssel des Empfängers ausgeben. — Entscheidend ist nicht die Geheimhaltung des öffentlichen Schlüssels, sondern seine nachweisbare Verbindung zur richtigen Person oder Gegenstelle.
Frage 2 von 2SchwerBob findet für Alice einen Schlüssel mit vielen fremden Bestätigungen. Was muss er zusätzlich beurteilen?
Lösung: Ob er den bestätigenden Personen und ihrer Identitätsprüfung vertraut. — Im Web of Trust ist die Vertrauensbeziehung wichtiger als die bloße Anzahl von Bestätigungen.
Wie TLS verschiedene Verfahren kombiniert

Reine asymmetrische Verarbeitung ist für große Datenmengen aufwendiger als symmetrische Verschlüsselung. Moderne Schutzketten kombinieren deshalb verschiedene Verfahren.

TLS schützt die Verbindung zwischen Browser und Server nach einer hybriden Grundidee:

  1. Das Serverzertifikat hilft dem Browser, die Zuordnung von Serveridentität und öffentlichem Schlüssel zu prüfen.
  2. Asymmetrische Mechanismen schützen die Vereinbarung oder Übertragung des benötigten gemeinsamen Geheimnisses.
  3. Daraus abgeleitete symmetrische Sitzungsschlüssel schützen anschließend die Nutzdaten in beide Richtungen.

Der Server weist sich dabei gegenüber dem Browser aus. Der Benutzer ist dadurch noch nicht automatisch gegenüber einem Onlinedienst authentifiziert; dafür können weiterhin Zugangsdaten nötig sein.

Auch eine geschützte Verbindung verbirgt nicht zwangsläufig alle Begleitinformationen. Zeitpunkt und ungefähre Datenmenge einer Kommunikation können weiterhin beobachtbar sein. Außerdem hängt die Sicherheit von der korrekten Zertifikatsprüfung und sicheren Endgeräten ab.

Beispiel

Beim Anmelden an einem Dienst hat TLS zwei getrennte Aufgaben: Der Browser prüft die Gegenstelle mithilfe des Zertifikats, und die aufgebaute Verbindung schützt die übertragenen Zugangsdaten. Ob Benutzername und Passwort selbst korrekt sind, entscheidet dagegen der Dienst.

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Frage 1 von 2MittelWarum verwendet TLS nach dem Verbindungsaufbau symmetrische Schlüssel für die Nutzdaten?
Lösung: Symmetrische Verschlüsselung eignet sich effizient für große Datenmengen. — TLS verbindet die Vorteile beider Welten: asymmetrische Mechanismen und Zertifikate für Aufbau und Gegenstellenprüfung, symmetrische Schlüssel für den laufenden Datenverkehr.
Frage 2 von 2SchwerWas wäre bei einem gefälschten Serverzertifikat die entscheidende Warnung?
Lösung: Die Identität des Servers lässt sich nicht vertrauenswürdig dem präsentierten öffentlichen Schlüssel zuordnen. — Ohne verlässliche Zertifikatsprüfung könnte ein Angreifer als vermeintlicher Server auftreten und sich zwischen Browser und Zielserver schalten.
Karteikasten
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Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.

Alles auf einen Blick
Mindmap
  • Kryptologie
    • Schutzziele: Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität, Verbindlichkeit
    • Kryptographie: Schutzverfahren entwickeln und anwenden
    • Kryptoanalyse: Verfahren prüfen und angreifen
    • Caesar-Chiffre: fester Schlüssel, leicht systematisch zu brechen
    • Schlüsselmodelle: symmetrisch oder asymmetrisch
    • Signatur: Herkunft und Unverändertheit prüfen
    • Zertifikat: Identität einem öffentlichen Schlüssel zuordnen
    • TLS: asymmetrische und symmetrische Mechanismen kombinieren
Abschluss-Check
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Frage 1 von 4LeichtWelche Aussage beschreibt Kryptologie richtig?
Lösung: Sie umfasst Kryptographie und Kryptoanalyse. — Kryptologie umfasst sowohl die Entwicklung von Schutzverfahren als auch deren Sicherheitsanalyse.
Frage 2 von 4MittelAlice möchte Bob eine vertrauliche Nachricht senden. Bob besitzt ein asymmetrisches Schlüsselpaar. Welchen Schlüssel verwendet Alice?
Lösung: Bobs öffentlichen Schlüssel — Für eine vertrauliche Nachricht an Bob verschlüsselt Alice mit Bobs öffentlichem Schlüssel. Bob entschlüsselt mit seinem privaten Schlüssel.
Frage 3 von 4MittelEine Nachricht trägt eine gültig geprüfte Signatur, wurde aber nicht verschlüsselt. Welche Aussage ist richtig?
Lösung: Herkunft und Unverändertheit können geprüft werden, der Inhalt ist jedoch nicht automatisch geheim. — Die Signatur unterstützt Authentizität und Integrität. Vertraulichkeit verlangt eine zusätzliche Verschlüsselung.
Frage 4 von 4SchwerEin Angreifer ersetzt beim ersten Kontakt den öffentlichen Schlüssel eines Servers durch seinen eigenen. Welche Maßnahme richtet sich unmittelbar gegen diesen Angriff?
Lösung: Die vertrauenswürdige Prüfung, ob Zertifikat, Serveridentität und öffentlicher Schlüssel zusammengehören — Ein Man-in-the-Middle-Angriff nutzt eine falsche Schlüsselzuordnung. Eine korrekte Zertifikatsprüfung soll genau diese Täuschung erkennen.

Wenn du die Fragen begründen kannst, erkennst du den roten Faden der Kryptologie: Sicherheit entsteht nicht durch Verschlüsselung allein, sondern durch passende Schutzziele, geeignete Schlüssel und eine verlässliche Prüfung der Kommunikationspartner.

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