Beim Rechnen über den Zehner wirkt eine Aufgabe oft plötzlich schwerer: Aus 8 + 5 wird nicht einfach „weiterzählen“, sondern du musst die 10 überschreiten. Hier lernst du, wie du diesen Übergang in kleine, sichere Schritte zerlegst.
- Ich kann bis zur nächsten Zehn ergänzen.
- Ich kann Plusaufgaben mit Zehnerübergang lösen.
- Ich kann Minusaufgaben über den Zehner lösen.
- Ich kann meine Rechnung mit einer Probe prüfen.
Warum der Zehner hilft
Unser Zahlensystem ist in Zehnern aufgebaut. Deshalb sind 10, 20, 30 und so weiter gute Haltestellen beim Rechnen.
Zehnerübergang
Ein Zehnerübergang entsteht, wenn du beim Plus- oder Minusrechnen über eine volle Zehn kommst, zum Beispiel von 8 zu 13 oder von 12 zu 7.
Rechne \(8+5\).
Von 8 bis 10 fehlen 2. Zerlege die 5 in 2 und 3.
\(8+2=10\)
\(10+3=13\)
Also ist \(8+5=13\).
Erst bis zur 10, dann den Rest weiterrechnen.
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Minus über den Zehner
Beim Wegnehmen gehst du zuerst zurück zur vollen Zehn und dann weiter.
Rechne \(14-6\).
Von 14 bis 10 sind es 4. Zerlege die 6 in 4 und 2.
\(14-4=10\)
\(10-2=8\)
Also ist \(14-6=8\).
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Mit Probe kontrollieren
Eine Probe zeigt dir, ob dein Ergebnis passt. Bei Plus kannst du mit Minus zurückrechnen. Bei Minus kannst du wieder addieren.
Du hast \(9+4=13\) gerechnet.
Probe: \(13-4=9\).
Du kommst zum Start zurück, also passt die Rechnung.
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Prüfungsmodus
In Heften und Tests sind Zehnerübergänge oft in Textaufgaben versteckt. Suche nach „dazu“, „bekommt“, „weg“, „verliert“ oder „bleiben“.
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Alles auf einen Blick
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Zusammenfassung
Der Zehnerübergang wird leicht, wenn du die volle Zehn als Zwischenziel nutzt. Zerlege die zweite Zahl passend, rechne bis zur 10 und dann den Rest. Eine Probe gibt dir Sicherheit.
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