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Weihnachten

Weihnachten feiert die Geburt Jesu. Bedeutung, biblische Geschichte und christliche Bräuche werden einfach erklärt.

Wenn im Dezember Lichter leuchten und Menschen zusammenkommen, denken viele an Weihnachten. Vielleicht kennst du Geschenke, einen geschmückten Baum oder ein Krippenspiel aus der Schule. Hinter diesen Dingen steht eine Geschichte, die für viele Menschen wichtig ist.

Worum es an Weihnachten geht

Definition

Christentum ist eine Religion, in deren Mittelpunkt Jesus Christus steht. Menschen, die daran glauben, heißen Christinnen und Christen.

Weihnachten ist das Fest, an dem Christinnen und Christen die Geburt Jesu feiern. Sie glauben: In Jesus kommt Gott den Menschen besonders nahe. Deshalb geht es an Weihnachten nicht nur um Geschenke, sondern auch um Hoffnung, Freude und Frieden.

Beispiel

In einem Krippenspiel liegt eine Puppe in einer Futterkrippe. Sie stellt Jesus als neugeborenes Kind dar. Das Bild zeigt: Für Christinnen und Christen beginnt etwas Großes mit einem kleinen Kind.

Merke

An Weihnachten feiern Christinnen und Christen die Geburt Jesu und Gottes Nähe zu den Menschen.

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Die Weihnachtsgeschichte in der Bibel

Eine Bibel ist die heilige Schrift des Christentums. Sie besteht aus vielen einzelnen Schriften. Die Berichte über Jesus stehen im Neuen Testament, dem zweiten großen Teil der Bibel.

Ein Evangelium ist eine Schrift, die die gute Nachricht von Jesus weitergibt. Die Weihnachtsgeschichte wird besonders in zwei Evangelien erzählt: im Lukasevangelium und im Matthäusevangelium.

Beispiel

Im Lukasevangelium reisen Maria und Josef nach Bethlehem. Jesus wird geboren und in eine Futterkrippe gelegt. Das ist ein Behälter, aus dem Tiere fressen. Hirten hören von der Geburt und besuchen das Kind.

Im Matthäusevangelium suchen Sterndeuter nach dem neugeborenen Jesus. Sterndeuter sind Menschen, die damals Sterne beobachteten und ihre Bedeutung deuten wollten. Dieses Evangelium schildert sie nicht gemeinsam mit den Hirten an der Krippe.

Gut zu wissen

Die Bibel nennt keinen genauen Geburtstag Jesu. Der 25. Dezember ist der kirchliche Festtag für Weihnachten.

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Maria Josef Hirten und Engel

Maria ist in der Weihnachtsgeschichte die Mutter Jesu. Josef begleitet sie. Die Hirten passen nachts auf ihre Tiere auf. Sie gehören nicht zu den Mächtigen ihrer Zeit.

Ein Engel ist in biblischen Erzählungen ein Bote Gottes. Er überbringt eine Nachricht. In der Weihnachtsgeschichte erfahren die Hirten durch Engel von Jesu Geburt.

Beispiel

Stell dir vor, du bist nachts draußen und bekommst plötzlich eine wichtige Nachricht. Die Hirten erschrecken zuerst. Die Botschaft der Engel gibt ihnen dann Mut und Freude.

Merke

Die Hirten zeigen: Die Weihnachtsbotschaft richtet sich nicht nur an wichtige oder reiche Menschen.

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Heiligabend und die Feiertage

Heiligabend ist der Abend des 24. Dezember. Für viele Familien beginnt dann die Feier mit Essen, Liedern, einem Gottesdienst oder der Bescherung. Bescherung bedeutet, dass Menschen Geschenke überreichen und auspacken.

Der erste Weihnachtsfeiertag ist der 25. Dezember. In Deutschland ist auch der 26. Dezember ein Weihnachtsfeiertag. In Kirchen gibt es an diesen Tagen oft besondere Gottesdienste.

Beispiel

Eine Familie besucht am 24. Dezember einen Gottesdienst. Danach isst sie zusammen und öffnet Geschenke. Eine andere Familie trifft Verwandte, ohne in die Kirche zu gehen. Familien können Weihnachten unterschiedlich gestalten.

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Bräuche vor und an Weihnachten

Ein Brauch ist eine Handlung, die Menschen zu einem Fest immer wieder machen. Weihnachtsbräuche sind je nach Familie, Region und Land verschieden.

Der Advent ist die Zeit vor Weihnachten. Er beginnt vier Sonntage vor dem ersten Weihnachtsfeiertag. Viele Menschen zählen diese Wochen mit einem Adventskalender oder einem Adventskranz.

Eine Weihnachtskrippe ist eine Darstellung der Geburt Jesu mit Figuren. Ein Weihnachtsbaum, Geschenke und viele Lieder stehen nicht alle direkt in der Bibel. Sie sind Bräuche, die sich im Lauf der Zeit entwickelt haben.

Beispiel

Ein Adventskranz hat oft vier Kerzen. An jedem Adventssonntag wird eine weitere Kerze angezündet. So wird sichtbar: Weihnachten rückt näher.

Merke

Die biblische Weihnachtsgeschichte und heutige Weihnachtsbräuche gehören zusammen, sind aber nicht dasselbe.

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Weihnachten und Frieden

Frieden bedeutet nicht nur, dass kein Streit oder Krieg herrscht. Frieden kann auch heißen, einander zuzuhören, zu helfen und fair zu handeln.

Die Weihnachtsgeschichte erzählt von Menschen, die sich auf den Weg machen: Maria und Josef, die Hirten und die Sterndeuter. Viele Christinnen und Christen verstehen sie als Einladung, auf andere zu achten und Hoffnung weiterzugeben.

Beispiel

Ein Kind sitzt in der Pause allein. Du fragst, ob es mitspielen möchte. Das löst nicht alle Probleme der Welt, kann aber ein kleiner Schritt zu mehr Frieden sein.

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Zusammenfassung

Weihnachten ist das Fest zur Geburt Jesu. Die wichtigsten biblischen Erzählungen stehen im Lukas- und Matthäusevangelium. Hirten, Engel und die Krippe machen die Botschaft von Gottes Nähe sichtbar. Heiligabend, Geschenke, Weihnachtsbaum und Advent sind Bräuche, die Menschen unterschiedlich feiern.