Wirtschaft

Rechnungswesen: Aufgaben und Teilbereiche

Rechnungswesen: Aufgaben und Teilbereiche
Rechnungswesen: Aufgaben und Teilbereiche
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Rechnungswesen erfasst betriebliche Vorgänge in Zahlen, wertet sie aus und macht sie für Entscheidungen nutzbar. So kann ein Unternehmen belegen, was geschehen ist, seine Lage beurteilen, Abweichungen erkennen und die Zukunft planen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!

Vom Beleg zur Entscheidung

Ein Betrieb kauft Material, verkauft Waren, bezahlt Löhne und nimmt Geld ein. Jeder solche wirtschaftliche Vorgang ist ein Geschäftsvorfall. Das Rechnungswesen hält diese Vorgänge systematisch fest und wertet die entstehenden Daten aus.

Definition

Rechnungswesen

Das betriebliche Rechnungswesen umfasst Verfahren, mit denen ein Unternehmen zahlenmäßig erfassbare Vorgänge dokumentiert, auswertet und für Information, Kontrolle und Planung nutzt.

Die Grundkette lautet:

  1. Ein Vorgang findet statt, zum Beispiel ein Materialeinkauf.
  2. Ein Beleg weist ihn nach, zum Beispiel eine Rechnung.
  3. Die Daten werden erfasst und geordnet.
  4. Auswertungen zeigen etwa Vermögen, Schulden, Kosten oder Abweichungen.
  5. Interne und externe Personen nutzen die Informationen für Prüfungen und Entscheidungen.

Buchführung ist damit ein Teil des Rechnungswesens. Sie erfasst Geschäftsvorfälle nach festgelegten Regeln. Das Rechnungswesen geht weiter: Es vergleicht, kontrolliert und plant auch.

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Frage 1 von 1LeichtWelche Aussage beschreibt das Rechnungswesen am besten?
Lösung: Es erfasst und wertet betriebliche Vorgänge aus, damit Nachweise, Kontrolle und Planung möglich werden. — Rechnungswesen verbindet Dokumentation und Auswertung. Belege sind die Grundlage, aber die gewonnenen Daten werden außerdem für Information, Kontrolle und Planung genutzt.
Vier Aufgaben greifen ineinander

Die Aufgaben Dokumentation, Information, Kontrolle und Planung bilden keinen losen Katalog. Dokumentierte Daten liefern Informationen. Diese ermöglichen Kontrollen und bilden die Grundlage für neue Pläne.

AufgabeLeitfrageTypisches Ergebnis
DokumentationWas ist geschehen und wie lässt es sich nachweisen?Ein Geschäftsvorfall wird mit Beleg erfasst.
InformationWie ist die wirtschaftliche Lage?Eine Auswertung zeigt zum Beispiel Bestände, Schulden oder Erfolg.
KontrolleWurden Ziele erreicht und arbeitet der Betrieb wirtschaftlich?Soll- und Ist-Werte oder Kosten werden verglichen.
PlanungWas soll künftig geschehen?Budgets, Absatzmengen oder Investitionen werden vorausberechnet.
Beispiel

Ein Poster-Shop kauft Papier auf Rechnung, produziert Poster und verkauft sie.

  • Dokumentation: Die Eingangsrechnung über das Papier wird erfasst.
  • Information: Die Geschäftsleitung sieht, welche Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten besteht.
  • Kontrolle: Sie vergleicht die tatsächlichen Papierkosten mit dem vorgesehenen Betrag.
  • Planung: Für den nächsten Monat legt sie fest, wie viel Papier und Budget voraussichtlich nötig sind.

Derselbe Geschäftsfall kann also mehrere Aufgaben auslösen. Entscheidend ist die jeweilige Frage, nicht nur der Gegenstand „Papier“.

Merke

Frage bei einer Aufgabe nach dem Zweck: nachweisen bedeutet Dokumentation, Lage zeigen Information, prüfen und vergleichen Kontrolle, Zukunft vorbereiten Planung.

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Frage 1 von 3LeichtEin Lieferschein und die zugehörige Rechnung werden geordnet erfasst. Welche Aufgabe steht im Vordergrund?
Lösung: Dokumentation — Der Vorgang wird nachweisbar festgehalten. Das ist Dokumentation, auch wenn die erfassten Daten später weitere Aufgaben unterstützen.
Frage 2 von 3MittelDer Poster-Shop vergleicht geplante Materialkosten mit den tatsächlich entstandenen Materialkosten. Welche Aufgabe steht im Vordergrund?
Lösung: Kontrolle — Beim Soll-Ist-Vergleich wird geprüft, ob ein Ziel erreicht wurde. Das kennzeichnet die Kontrollaufgabe.
Frage 3 von 3SchwerNach einer Kostenkontrolle entscheidet der Shop, im kommenden Monat weniger Verpackungsmaterial einzuplanen. Welche Aufgabe steht nun im Vordergrund?
Lösung: Planung — Sobald Zahlen für eine zukünftige Maßnahme oder ein Budget genutzt werden, steht die Planung im Vordergrund.
Vier Teilbereiche übernehmen verschiedene Rollen

Damit die vielen Fragen bearbeitet werden können, wird das Rechnungswesen meist in vier Teilbereiche gegliedert.

TeilbereichKernaufgabeTypische FrageAdressaten
Externes Rechnungswesen / FinanzbuchhaltungGeschäftsvorfälle nach rechtlichen Regeln erfassen und die wirtschaftliche Lage nach außen darstellenWelche Vermögens-, Schulden- und Erfolgswerte sind auszuweisen?unter anderem Staat, Gläubiger und Eigentümer
Internes Rechnungswesen, besonders Kosten- und Leistungsrechnunginnerbetriebliche Kosten und Leistungen untersuchenWelche Kosten entstehen wo und für welches Produkt?Management und betriebliche Bereiche
Statistik und VergleichsrechnungDaten verdichten und mit Zeiträumen, Plänen oder anderen Betrieben vergleichenWie hat sich der Umsatz entwickelt oder wie groß ist eine Abweichung?vor allem interne Entscheidungsträger
Planungsrechnungaus Daten, Zielen und Annahmen künftige Sollwerte ableitenWelches Budget oder welche Absatzmenge wird vorgesehen?vor allem Management
Definition

Kosten- und Leistungsrechnung

Die Kosten- und Leistungsrechnung, kurz KLR, untersucht den innerbetrieblichen Leistungsprozess. Sie fragt, welche Kosten entstanden sind, wo sie entstanden sind und wofür sie entstanden sind.

Externes und internes Rechnungswesen nutzen teilweise dieselben Ausgangsdaten, verfolgen aber unterschiedliche Zwecke. Das externe Rechnungswesen muss rechtliche Vorgaben beachten. Das interne Rechnungswesen kann stärker an den Entscheidungsbedarf des Betriebs angepasst werden.

Statistik und Planungsrechnung verbinden die Bereiche: Vergleiche machen Entwicklungen und Abweichungen sichtbar; die Planung nutzt solche Erkenntnisse für neue Ziele. Die Bereiche arbeiten deshalb zusammen, obwohl man sie funktional unterscheiden kann.

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Frage 1 von 3LeichtWo wird die Höhe der Materialkosten eines einzelnen Produkts untersucht?
Lösung: Im internen Rechnungswesen, besonders in der Kosten- und Leistungsrechnung — Die KLR ordnet Kosten nach Art, Entstehungsort und Kostenträger. Ein einzelnes Produkt ist ein typischer Kostenträger.
Frage 2 von 3MittelEin Betrieb stellt den Umsatz dieses Jahres dem Umsatz des Vorjahres gegenüber. Welcher Teilbereich steht im Vordergrund?
Lösung: Statistik und Vergleichsrechnung — Der Vergleich zweier Perioden ist ein Zeitvergleich und gehört zur Statistik und Vergleichsrechnung.
Frage 3 von 3SchwerEin Betrieb legt auf Grundlage bisheriger Verkäufe und eines Wachstumsziels das Werbebudget für das nächste Jahr fest. Welcher Teilbereich steht im Vordergrund?
Lösung: Planungsrechnung — Die Planungsrechnung verbindet vorhandene Daten, Ziele und Annahmen zu zukünftigen Vorgaben oder Budgets.
Wer braucht welche Informationen?

Dieselbe Unternehmenszahl kann für verschiedene Gruppen eine andere Bedeutung haben. Deshalb hilft die Frage: Wer will mit der Information welche Entscheidung oder Prüfung treffen?

GruppeTypisches InformationsinteresseBeispiel
EigentümerErfolg, Wertentwicklung und Verwendung des eingesetzten KapitalsErzielt das Unternehmen Gewinn und entwickelt es sich wie erwartet?
Gläubiger, etwa BankenZahlungsfähigkeit und RückzahlungsrisikoKann das Unternehmen Zinsen und Kreditraten voraussichtlich zahlen?
Staat, besonders Finanzbehördenordnungsgemäße Aufzeichnungen und BesteuerungsgrundlagenSind Geschäftsvorfälle nachvollziehbar und Steuern richtig ermittelt?
ManagementKosten, Abweichungen, Liquidität und HandlungsalternativenWelches Produkt ist wirtschaftlich und welche Maßnahme soll geplant werden?

Eigentümer, Gläubiger und Staat greifen häufig auf Informationen des externen Rechnungswesens zurück. Das Management nutzt zusätzlich detaillierte interne Auswertungen. Die Interessen können sich überschneiden: Gewinn interessiert etwa Eigentümer und Management, aber aus unterschiedlichen Entscheidungsperspektiven.

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Frage 1 von 3LeichtWelche Gruppe interessiert sich besonders für die ordnungsgemäße Ermittlung von Besteuerungsgrundlagen?
Lösung: Der Staat beziehungsweise die Finanzbehörden — Finanzbehörden benötigen nachvollziehbare Aufzeichnungen, um steuerliche Angaben prüfen zu können.
Frage 2 von 3MittelEine Bank prüft vor einem Kredit, ob ein Unternehmen seine Raten tragen kann. Welches Informationsinteresse steht im Vordergrund?
Lösung: Zahlungsfähigkeit und Rückzahlungsrisiko — Als Gläubigerin will die Bank einschätzen, ob Zins und Tilgung voraussichtlich geleistet werden können.
Frage 3 von 3SchwerVier Gruppen prüfen denselben Betrieb. Welche Zuordnung verbindet jede Gruppe mit ihrem besonderen Informationsinteresse?
Lösung: Eigentümer: Erfolg und Kapitalverwendung; Gläubiger: Zahlungsfähigkeit und Rückzahlungsrisiko; Staat: Besteuerungsgrundlagen; Management: Kostenursachen, Abweichungen und Handlungsalternativen — Die Interessen können sich überschneiden, bleiben aber unterscheidbar: Eigentümer beurteilen Erfolg und Kapitalverwendung, Gläubiger das Kreditrisiko, der Staat die Besteuerungsgrundlagen und das Management interne Ursachen sowie Maßnahmen.
Zehn Informationen sicher zuordnen

Nutze zuerst die Leitfrage des jeweiligen Teilbereichs. Ordne jede Information E für externes Rechnungswesen, K für Kosten- und Leistungsrechnung, V für Statistik und Vergleichsrechnung oder P für Planungsrechnung zu.

Nr.Betriebliche Information
1Eine Kundenrechnung wird mit Datum und Betrag erfasst.
2Die Materialkosten je produziertem Fahrrad werden ermittelt.
3Die Umsätze des ersten und zweiten Quartals werden gegenübergestellt.
4Das Werbebudget für das nächste Jahr wird festgelegt.
5Für eine Bank wird die Bilanz des abgelaufenen Jahres bereitgestellt.
6Die Personalkosten der Montageabteilung werden untersucht.
7Tatsächlicher und geplanter Stromverbrauch werden verglichen.
8Die eigene Ausschussquote wird dem Branchendurchschnitt gegenübergestellt.
9Der voraussichtliche Geldbedarf für eine neue Maschine wird berechnet.
10Die Selbstkosten eines Reparaturauftrags werden ermittelt.

Entscheide erst selbst und begründe jede Zuordnung mit der Kernfrage des Bereichs. Prüfe danach deine Lösung:

Nr.LösungBegründung
1EDie Finanzbuchhaltung erfasst den Geschäftsvorfall anhand der Rechnung.
2KDie Kosten werden einem Produkt als Kostenträger zugeordnet.
3VZwei Zeiträume werden verglichen.
4PEin künftiges Budget wird vorgegeben.
5EDie Bilanz stellt die Lage gegenüber einer außenstehenden Bank dar.
6KKosten werden nach ihrem Entstehungsort untersucht.
7VEin Soll-Ist-Vergleich zeigt eine Abweichung.
8VEin Betriebsvergleich nutzt einen externen Maßstab.
9PEin zukünftiger Kapitalbedarf wird vorausberechnet.
10KKosten werden einem Auftrag als Kostenträger zugeordnet.
Merke

Begründe nach der Funktion, nicht nach einem einzelnen Wort: Eine Zahl aus der Finanzbuchhaltung kann später in einem Vergleich oder einer Planung erneut verwendet werden.

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Frage 1 von 2MittelWelche Zuordnung ist für die Information „Personalkosten der Montageabteilung“ am genauesten?
Lösung: Kosten- und Leistungsrechnung, weil nach dem Entstehungsort der Kosten gefragt wird — Die Montageabteilung ist eine Kostenstelle. Die Frage nach dem Ort der Kosten gehört deshalb zur KLR.
Frage 2 von 2SchwerEin Unternehmen nutzt erfasste Verkaufsdaten, um eine Absatzmenge für das nächste Quartal festzulegen. Warum ist das Ergebnis der Planungsrechnung zuzuordnen?
Lösung: Weil aus vorhandenen Daten ein künftiger Sollwert abgeleitet wird — Ausgangsdaten können aus anderen Bereichen stammen. Der neue Zweck, einen Sollwert für die Zukunft festzulegen, kennzeichnet die Planungsrechnung.
Vom Geschäftsfall zu guten Fragen

Nun überträgst du die vier Aufgaben auf einen neuen Fall:

Eine Fahrradwerkstatt führt einen Abhol- und Bringdienst ein. Dafür kauft sie Transportboxen auf Rechnung. Nach drei Monaten liegen Rechnungen, Fahrtkosten, Auftragserlöse und Kundenauftragszahlen vor. Die Geschäftsleitung entscheidet, ob der Dienst ausgebaut werden soll.

Formuliere zu diesem Fall je eine Frage für Dokumentation, Information, Kontrolle und Planung. Eine mögliche Lösung lautet:

  • Dokumentation: Sind Kaufrechnung und weitere Belege des Dienstes vollständig und geordnet erfasst?
  • Information: Welche Erlöse, Fahrtkosten und Auftragszahlen weist der Dienst nach drei Monaten aus?
  • Kontrolle: Wie weichen die tatsächlichen Fahrtkosten und Auftragszahlen von den geplanten Werten ab?
  • Planung: Soll der Dienst ausgebaut werden, und welches Budget sowie welche Kapazität sind dafür künftig nötig?

Die Fragen bauen aufeinander auf: Ohne verlässliche Dokumentation ist auch die Information über die Lage unsicher. Die Informationsfrage stellt Werte fest; die Kontrollfrage vergleicht sie mit Zielwerten. Erst danach lässt sich eine begründete Zukunftsentscheidung planen.

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Frage 1 von 1SchwerDie Werkstatt hat mehr Aufträge als geplant, aber auch deutlich höhere Fahrtkosten. Welche Vorgehensweise nutzt das Rechnungswesen sinnvoll?
Lösung: Zuerst Erlöse, Kosten und Abweichungen prüfen und daraus eine angepasste Ausbauplanung ableiten — Eine belastbare Entscheidung verbindet dokumentierte Daten, Kontrolle der Abweichungen und Planung. Einzelne Signale reichen nicht aus.
Karteikasten
Karteikasten

Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.

Alles auf einen Blick
Mindmap
  • Rechnungswesen
    • Aufgaben: dokumentieren, informieren, kontrollieren, planen
    • Externes Rechnungswesen: geregelte Erfassung und Information nach außen
    • Kosten- und Leistungsrechnung: Kosten nach Art, Ort und Zweck untersuchen
    • Statistik und Vergleich: Entwicklungen und Abweichungen sichtbar machen
    • Planungsrechnung: zukünftige Sollwerte und Maßnahmen festlegen
    • Adressaten: Eigentümer, Gläubiger, Staat und Management
    • Prozess: Beleg, Erfassung, Auswertung, Kontrolle, Entscheidung
Abschluss-Check
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Frage 1 von 5MittelEine Bäckerei testet einen Lieferdienst: Sie erfasst Tankbelege, erstellt eine Übersicht über Erlöse und Fahrtkosten, vergleicht Auftragszahl und Fahrtkosten mit den Planwerten und legt das Budget für den nächsten Monat fest. Welche Zuordnung unterscheidet die vier Aufgaben richtig?
Lösung: Belege erfassen: Dokumentation; Lageübersicht erstellen: Information; Ist mit Soll vergleichen: Kontrolle; künftiges Budget festlegen: Planung — Die Zwecke unterscheiden die Aufgaben: Dokumentation weist Vorgänge nach, Information zeigt die Lage, Kontrolle prüft Ist-Werte an Soll-Werten und Planung legt zukünftige Vorgaben fest.
Frage 2 von 5MittelEine Bank verlangt vor einer Kreditentscheidung den Jahresabschluss. Welcher Teilbereich liefert vor allem diese Information?
Lösung: Das externe Rechnungswesen — Das externe Rechnungswesen stellt die wirtschaftliche Lage nach geregelten Vorgaben für Außenstehende dar. Die Bank nutzt diese Information als Gläubigerin.
Frage 3 von 5SchwerEin Unternehmen bereitet vier Auswertungen vor: Jahreserfolg und Entwicklung des eingesetzten Kapitals, Zahlungsfähigkeit für einen Kredit, Besteuerungsgrundlagen sowie Kosten und Handlungsalternativen für eine neue Produktlinie. Welche Zuordnung der Informationsinteressen ist richtig?
Lösung: Eigentümer: Erfolg und Kapitalverwendung; Gläubiger: Zahlungsfähigkeit und Rückzahlungsrisiko; Staat: nachvollziehbare Besteuerungsgrundlagen; Management: interne Kosten, Abweichungen und Handlungsalternativen — Eigentümer beurteilen Erfolg und Verwendung ihres Kapitals. Gläubiger schätzen Zins-, Tilgungs- und Ausfallrisiken ein. Der Staat braucht nachvollziehbare Daten für die Besteuerung. Das Management untersucht interne Ursachen und wählt Maßnahmen.
Frage 4 von 5SchwerEin Betrieb erfasst eine Lieferantenrechnung, berechnet später die Kosten je Produkt, vergleicht die tatsächliche Stückzahl mit der geplanten Stückzahl und legt danach ein Produktionsbudget fest. Welche Zuordnung ist richtig?
Lösung: Rechnungserfassung: externes Rechnungswesen; Produktkosten: KLR; Soll-Ist-Vergleich: Statistik und Vergleichsrechnung; Budget: Planungsrechnung — Die Rechnung wird im externen Rechnungswesen regelgerecht erfasst. Die KLR untersucht produktbezogene Kosten. Statistik und Vergleichsrechnung stellt Ist- und Soll-Stückzahl gegenüber. Die Planungsrechnung legt mit dem Budget einen Zukunftswert fest.
Frage 5 von 5SchwerEin neuer Reparaturservice bringt mehr Umsatz als geplant, verursacht aber ebenfalls höhere Kosten. Welche Frage zeigt die Kontrollaufgabe, ohne vorschnell zu planen?
Lösung: Wie stark weichen Umsatz und Kosten von den Sollwerten ab und wodurch entstand die Abweichung? — Kontrolle untersucht zunächst Soll, Ist und Ursachen. Erst auf dieser Grundlage folgt eine Planungs- oder Entscheidungsfrage.

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