Argumente auf Englisch verknüpfen: Linking Words
Mit linking words machst du sichtbar, wie deine Gedanken zusammenhängen: Folgt ein weiterer Punkt, ein Gegensatz, ein Grund, ein Beispiel oder ein Fazit? Dadurch wird deine englische Argumentation verständlicher und besser gegliedert.
Hake ab, was du schon kannst — und komm am Ende hierher zurück!
Welche Beziehung willst du ausdrücken?
Bevor du ein linking word einsetzt, kläre die gedankliche Beziehung zwischen den Aussagen. Ein anspruchsvoll klingender Ausdruck ist nur dann hilfreich, wenn seine Funktion passt.
Linking words
Linking words oder connecting words verbinden Sätze, Satzteile oder Gedanken. Sie zeigen zum Beispiel eine Reihenfolge, eine Ergänzung, einen Gegensatz, einen Grund, eine Folge oder ein Beispiel an.
| Funktion | Geeignete Ausdrücke | Bedeutung |
|---|---|---|
| Reihenfolge | first, secondly, finally | zuerst, zweitens, schließlich |
| Ergänzung | in addition, moreover, furthermore | außerdem, darüber hinaus |
| Gegensatz | but, however, although | aber, dennoch, obwohl |
| Grund | because, because of | weil, wegen |
| Folge | therefore, consequently, for that reason | deshalb, folglich, aus diesem Grund |
| Beispiel | for example, for instance, such as | zum Beispiel, beispielsweise, wie etwa |
| Fazit | in conclusion, all in all, to sum up | abschließend, alles in allem, zusammenfassend |
Zwei Aussagen sollen einen Gegensatz bilden:
He works hard. However, he doesn't earn much.
However zeigt, dass das geringe Einkommen nicht zur zuvor genannten Arbeitsleistung passt. In addition wäre hier falsch, weil die zweite Aussage keine bloße Ergänzung ist.
Wähle zuerst die Beziehung zwischen den Gedanken und erst danach das linking word.
Wie verbindest du Grund und Folge?
Ein Grund erklärt, warum etwas geschieht. Eine Folge zeigt, was daraus entsteht. Diese Richtungen solltest du nicht verwechseln.
She woke up because the doorbell rang.
Die Türglocke ist der Grund für das Aufwachen. Auf because folgt hier ein vollständiger Satz mit Subjekt und Verb: the doorbell rang.
Because of the loud noises, she can't concentrate.
Auf because of folgt hier eine nominale Wortgruppe: the loud noises.
Du kannst dieselbe Beziehung auch von der Folge her darstellen:
The doorbell rang. Therefore, she woke up.
Therefore kündigt die Folge an. Es bedeutet hier „deshalb“ oder „daher“.
- because + Satz: because the doorbell rang
- because of + nominale Wortgruppe: because of the loud noises
- therefore + Folge: Der Ausdruck zeigt das Ergebnis des vorherigen Gedankens.
Wie entsteht ein zusammenhängender Argumentationsabsatz?
Eine Meinung allein ist noch kein ausgeführtes Argument. Ein verständlicher Absatz verbindet einen Standpunkt mit einem Grund und einem passenden Beispiel oder einer Erklärung.
Eine hilfreiche Reihenfolge ist:
- Punkt nennen: Was behauptest oder bewertest du?
- Begründen: Warum vertrittst du diesen Punkt?
- Beispiel geben: Woran wird der Gedanke konkret?
- Folge erklären: Was ergibt sich daraus?
Das folgende Muster zeigt den Denkweg, ohne ein bestimmtes Sachurteil vorzugeben:
First, I would like to state my main argument. This point is important because it directly affects the people involved. For example, their daily routines may change. For that reason, the possible consequences should be considered carefully.
- First ordnet den ersten Punkt ein.
- because führt die Begründung ein.
- For example konkretisiert den Gedanken.
- For that reason leitet eine Folgerung daraus ab.
Die Ausdrücke bilden keine bloße Liste. Jeder erfüllt im Gedankengang eine andere Aufgabe.
Wenn du einen weiteren gleichrangigen Grund anschließt, passen etwa in addition, moreover oder another significant point is that …. Für einen Beispielabschnitt eignen sich for example, for instance oder let me give you an example.
Wähle in jeder Lücke die passende Form und prüfe anschließend deine Antworten.
, I state my main point. It matters it affects the whole group. , it may change the group's daily routine. After presenting all points, I signal my conclusion: , the consequences should be considered carefully.
Wie gehst du mit Gegensätzen und Gegenargumenten um?
Eine gute Argumentation kann eine andere Sicht aufnehmen, statt sie zu verschweigen. Dafür brauchst du eine klare sprachliche Markierung.
- On the one hand … on the other hand … stellt zwei Seiten gegenüber.
- Although … räumt einen Punkt ein und setzt ihm einen anderen Gedanken entgegen.
- One could argue that …, but … nennt ausdrücklich ein Gegenargument und antwortet darauf.
- That may sometimes be true, but … stimmt nur unter bestimmten Bedingungen zu.
One could argue that the first option is easier, but the possible consequences also need to be considered.
Der erste Teil gibt ein mögliches Gegenargument wieder. But markiert den Einwand dagegen. So bleibt erkennbar, welche Position nur aufgenommen und welche anschließend weitergeführt wird.
On the one hand und on the other hand bilden ein Paar. Nutze beide Teile, wenn du ausdrücklich zwei Seiten gegenüberstellst.
Vertiefung: Aussagen vorsichtig begrenzen
Nicht jede Behauptung gilt ohne Einschränkung. Wendungen wie it appears to be …, that may sometimes be true, but … oder although it is true that … helfen dir, Reichweite und Sicherheit einer Aussage vorsichtiger zu formulieren.
Für ein abgewogenes Fazit kannst du schreiben:
Weighing the pros and cons, I come to the conclusion that …
Damit zeigst du, dass dein Urteil aus der Abwägung der genannten Argumente hervorgeht.
Karteikasten
Überlege zuerst selbst und drehe die Karte anschließend zum Prüfen um.
Alles auf einen Blick
- Argumente logisch verknüpfen
- Gedanken ordnen: first, secondly, finally
- Punkte ergänzen: in addition, moreover
- Gegensätze zeigen: however, although
- Gründe nennen: because, because of
- Folgen ableiten: therefore, for that reason
- Beispiele geben: for example, for instance
- Gegenargumente aufnehmen: one could argue that …, but …
- Fazit formulieren: in conclusion, all in all
Abschluss-Check
Prüfe beim Überarbeiten jeden Übergang mit drei Fragen: Welche Beziehung meine ich? Passt das linking word zu dieser Beziehung? Wird der Gedankengang auch ohne eine bloße Konnektorenliste verständlich?
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