Beim Berichten von deinem Morgen sagst du oft: „Ich wasche mich“ oder „Ich ziehe mich an“. Auf Französisch stehen dafür kleine Wörter direkt beim Verb. Mit ihnen kannst du viele Alltagssätze bilden.
Wenn die Handlung zur Person gehört
Ein Subjekt ist die Person, die etwas tut. Ein Reflexivpronomen ist ein kleines Wort, das sich auf dieses Subjekt bezieht. Es gehört zu einem reflexiven Verb, also zu einem Verb, das mit einem solchen Pronomen verwendet wird.
Im Wörterbuch beginnen diese Verben mit se: se laver bedeutet „sich waschen“, se lever bedeutet „aufstehen“. Manche Verben sind im Französischen reflexiv, obwohl die deutsche Übersetzung kein „sich“ hat. Ein Beispiel ist s'appeler für „heißen“.
Reflexivpronomen begleiten reflexive Verben und passen zur Person im Satz.
Je me lave. bedeutet: Ich wasche mich.
Léa s'appelle Léa. bedeutet: Léa heißt Léa.
Im Wörterbuch steht immer se. Im Satz ersetzt du se durch die passende Form.
Die Formen passend auswählen
Ein Personalpronomen ersetzt einen Namen. Zum Beispiel steht je für „ich“ und nous für „wir“. Zu jedem Personalpronomen gehört ein Reflexivpronomen.
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Das Verb wird anschließend passend zur Person verändert. Das nennt man konjugieren.
Tu te lèves. bedeutet: Du stehst auf.
Nous nous préparons. bedeutet: Wir machen uns fertig.
Elles se lavent. bedeutet: Sie waschen sich.
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Der Platz vor dem Verb
Im normalen Satz steht zuerst das Subjekt. Danach folgt das Reflexivpronomen. Dann kommt die konjugierte Verbform.
Die Grundreihenfolge lautet:
Subjekt + Reflexivpronomen + Verb
Paul se couche tôt. bedeutet: Paul geht früh ins Bett.
Vous vous amusez. bedeutet: Ihr habt Spaß.
Je me promène après l'école. bedeutet: Ich gehe nach der Schule spazieren.
Ein Vokal ist ein Selbstlaut wie a, e, i, o oder u. Vor einem Vokal oder einem stummen h werden me, te und se verkürzt. Diese Verkürzung heißt Apostrophierung.
Je m'habille. bedeutet: Ich ziehe mich an.
Tu t'appelles Inès. bedeutet: Du heißt Inès.
Il s'amuse. bedeutet: Er hat Spaß.
Vor Vokal oder stummem h werden me, te und se zu m’, t’ und s’.
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Nicht tun und etwas vorhaben
Eine Verneinung sagt, dass etwas nicht geschieht. Bei ne ... pas steht ne vor dem Reflexivpronomen und pas nach dem Verb.
Je ne me couche pas tôt. bedeutet: Ich gehe nicht früh ins Bett.
Elle ne se lave pas. bedeutet: Sie wäscht sich nicht.
Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs, zum Beispiel laver oder coucher. Steht ein weiteres Verb im Infinitiv im Satz, kommt das Reflexivpronomen direkt vor diesen Infinitiv.
Je vais me coucher. bedeutet: Ich werde ins Bett gehen.
Nous voulons nous promener. bedeutet: Wir möchten spazieren gehen.
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Aufforderungen bilden
Eine Aufforderung fordert jemanden zu etwas auf. Die französische Befehlsform heißt Imperativ. In einer bejahten Aufforderung steht das Reflexivpronomen hinter dem Verb. Verb und Pronomen werden mit einem Bindestrich verbunden.
Lève-toi ! bedeutet: Steh auf!
Dépêchez-vous ! bedeutet: Beeilt euch!
Asseyons-nous ! bedeutet: Setzen wir uns!
Bei einer verneinten Aufforderung steht das Reflexivpronomen wieder vor dem Verb.
Ne te lève pas ! bedeutet: Steh nicht auf!
Ne vous dépêchez pas ! bedeutet: Beeilt euch nicht!
Bejaht: Verb und Pronomen stehen zusammen.
Verneint: Ne steht vor dem Pronomen und pas nach dem Verb.
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Zusammenfassung
Reflexivpronomen begleiten reflexive Verben. Die Formen sind me, te, se, nous, vous, se.
Im normalen Satz stehen sie vor dem Verb: Tu te laves. Vor Vokal oder stummem h werden me, te und se zu m’, t’ und s’.
Bei der Verneinung heißt es zum Beispiel Je ne me lave pas. Vor einem Infinitiv steht das Reflexivpronomen direkt vor diesem Verb: Je vais me coucher. In einer bejahten Aufforderung folgt es dem Verb: Lève-toi !
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