Ein Kreisdiagramm zeigt Anteile wie Stücke eines Kuchens. Es eignet sich, wenn du sehen willst, wie sich ein Ganzes auf mehrere Teile verteilt.
- Ich kann erklären, wann ein Kreisdiagramm sinnvoll ist.
- Ich kann Prozentanteile in Winkel umrechnen.
- Ich kann ein Kreisdiagramm zeichnen.
- Ich kann Grenzen eines Kreisdiagramms nennen.
Grundidee
Der ganze Kreis steht für 100 Prozent. Ein Teil des Kreises steht für den entsprechenden Anteil.
Kreisdiagramm
Ein Kreisdiagramm stellt Teile eines Ganzen als Kreissektoren dar. Der ganze Kreis hat 360 Grad und entspricht 100 Prozent.
Um einen Anteil zu zeichnen, rechnest du ihn in einen Winkel um: Winkel = Anteil mal 360 Grad. Bei Prozenten gilt: Winkel = Prozentzahl durch 100 mal 360 Grad.
Ein Anteil beträgt 25 Prozent.
Winkel: \(\frac{25}{100}\cdot360=90\) Grad.
Du zeichnest also ein Viertel des Kreises.
100 Prozent entsprechen 360 Grad. 1 Prozent entspricht 3,6 Grad.
Vorgehen
Erstelle zuerst eine Tabelle mit Anteil und Winkel. Zeichne dann mit dem Geodreieck einen Sektor nach dem anderen und beschrifte klar.
Anteile: 50 Prozent, 30 Prozent, 20 Prozent.
Winkel: 180 Grad, 108 Grad, 72 Grad. Zusammen: 360 Grad.
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Prüfungsmodus
Kreisdiagramme sind schlecht, wenn es sehr viele Kategorien gibt oder Werte verglichen werden sollen, die fast gleich groß sind. Dann ist oft ein Säulendiagramm genauer.
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Alles auf einen Blick
Die wichtigsten Wörter und Entscheidungen solltest du schnell wiedererkennen können.
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Abschluss-Check
Nutze diese Fragen erst, wenn du die Beispiele darüber verstanden hast. Sie mischen Rechnen, Begründen und Entscheiden.
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Zusammenfassung
Kreisdiagramme zeigen Anteile eines Ganzen. Du rechnest Prozentwerte in Winkel um und prüfst, ob diese Darstellung zur Datenfrage passt.
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