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Galton-Brett

Verstehe das Galton-Brett: wie fallende Kugeln die Binomialverteilung sichtbar machen. Mit Beispielen und Übungsaufgaben – Mathe Klasse 9–10.

Beim Galton-Brett fallen Kugeln durch Reihen von Stiften und landen in Fächern. Danach verstehst du, warum daraus eine typische Glockenform entstehen kann.

Deine Lernziele
  • Ich kann das Galton-Brett beschreiben.
  • Ich kann jeden Stift als Links-rechts-Entscheidung deuten.
  • Ich kann den Zusammenhang zur Binomialverteilung erklären.
  • Ich kann einfache Pfadwahrscheinlichkeiten bestimmen.

Worum es geht

An jedem Stift geht eine Kugel nach links oder rechts. Viele unabhängige Entscheidungen führen zu einer Verteilung der Endfächer.

Definition

Grundbegriff

Das Galton-Brett veranschaulicht die Binomialverteilung: Bei jeder Stufe gibt es zwei mögliche Ausgänge, oft mit Wahrscheinlichkeit \(0{,}5\) und \(0{,}5\).

Beispiel

Bei 3 Stufen gibt es \(2^3=8\) Pfade. Genau 2-mal rechts kann auf 3 Arten passieren: RRL, RLR, LRR. Die Wahrscheinlichkeit ist \(3\cdot(\frac12)^3=\frac38\).

Merke

Ein Fach in der Mitte entsteht häufiger, weil mehr Pfade dorthin führen.

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Typische Entscheidung

Viele Aufgaben werden leichter, wenn du zuerst fragst: Was ist gegeben, was ist gesucht, und welche Einheit oder Form passt dazu?

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Alles auf einen Blick

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Prüfungsmodus

Wenn Wahrscheinlichkeiten nicht gleich groß sind, verschiebt sich die Verteilung. Dann landen die meisten Kugeln nicht unbedingt genau in der Mitte.

Zusammenfassung

Das Galton-Brett macht Binomialverteilungen sichtbar. Entscheidend ist: Nicht jedes Fach hat gleich viele Pfade, deshalb entstehen Häufungen.